Optisch den Füllstand messen Smart-Waste-Sensor verbessert Abfallentsorgung

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Mülltonnen müssen nicht mehr unnötig abgeholt werden: Mit einem kleinen optischen Sensor kann der Füllstand eines Containers gemessen werden. Die Daten sendet der Sensor über das Mobilfunknetz in die Cloud.

Entsorgungstouren planen: Damit Abfallunternehmen keine leeren oder halbvolle Container abholen müssen, lassen sich Abfallbehälter mit einem optischen Sensorsystem austatten.(Bild:  adhoc networks)
Entsorgungstouren planen: Damit Abfallunternehmen keine leeren oder halbvolle Container abholen müssen, lassen sich Abfallbehälter mit einem optischen Sensorsystem austatten.
(Bild: adhoc networks)

Ist die Tonne voll und muss abgeholt werden? Das lässt sich mit einem Füllstandsensor feststellen. Oscar ist ein Smart-Waste-Sensor, der als optischer Sensor in der Lage ist, den Füllstand bis zu vier Meter im Inneren eines Behälters mit einem Kegelwinkel von 27 Grad zu messen.

Der optische Sensor überwacht den Füllstand im Abfallbehälter und sendet die Daten in die Cloud, um einen Zeitplan für die Abfallabholung zu erstellen. Da die Abfälle nur dann abgeholt werden, wenn die Behälter tatsächlich voll sind, können die CO2-Emissionen der Abfuhrflotte um bis zu 40 Prozent reduziert werden.

Sensor sendet über LTE-M und Narrowband-IoT

Der Sensor Oscar misst den Füllstand in Containern bis zu vier Metern. Seine Daten sendet er über das Mobilfunknetz.(Bild:  adhoc networks)
Der Sensor Oscar misst den Füllstand in Containern bis zu vier Metern. Seine Daten sendet er über das Mobilfunknetz.
(Bild: adhoc networks)

Sensor Oscar nutzt den System-in-Package- (SiP-)Chip nRF9160 von Nordic Semiconductors, um Daten zu sammeln und sie über das Mobilfunknetz LTE-M und Narrowband-IoT an die Cloud zu senden. Die Li-Thionyl-Batterie mit einer Spannung von 3,6 V benötigt nur wenig Strom und hat eine Betriebsdauer von bis zu fünf Jahren, basierend auf typischerweise zwölf Messungen pro Tag und drei Uplinks der Daten in die Cloud.

Oscar ersetzt den PHIL-Sensor der ersten Generation von adhoc networks, der seit seiner Markteinführung im Jahr 2021 von Entsorgungsunternehmen auf der ganzen Welt in über 1.000 Fällen eingesetzt wurde.

In dieser Zeit hat das Unternehmen einen monatlichen Abonnement-Service für Kunden entwickelt, der die Lieferung der gesamten Sensor-Hardware, den Austausch der Batterien bei Bedarf, die Überwachung aller Daten und die Erstellung der Erfassungszeitpläne umfasst. Diese ganzheitliche Lösung übernimmt die gesamte Logistik-Planung, so dass die Entsorgungsunternehmen nur noch die Touren fahren müssen.

Sensor passt in kleine Abfallbehälter

„Diese Miniaturversion des Abfallsensors ist so klein, dass er sogar in kleinen Mülleimern in Parks, auf Flughäfen und anderen öffentlichen Plätzen eingesetzt werden kann. Müllbehälter müssen nicht mehr unnötig abgeholt werden“, sagt Ole Ostermann, CEO von adhoc networks.

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