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Die Vorteile von signalfarbenen Drückerelementen
Die markanten signalfarbenen Drückerelemente bieten weitere Vorteile: Zum einen lassen sich die Klemmstellen eindeutig identifizieren. Und zum anderen ist damit eine Verwechslung mit anderen Anschlusstechniken genauso ausgeschlossen wie das versehentliche Kontaktieren potentialführender Teile während der Betätigung. Auch ohne Vorbehandlung lassen sich Leiter an die Push-in-Klemmen anschließen. Dazu wird einfach das Drückerelement betätigt und der Leiter ohne Aderendhülse kontaktiert.
Wenn die Schienenfahrzeuge Sensoren und Schalthäuser passieren, entstehen hohe Vibrationen. Dennoch muss jede Anlage jederzeit zuverlässig ihren Dienst verrichten. Daher legt Mühlenbein viel Wert auf die Vibrationsfestigkeit der verbauten Komponenten.
Phoenix Contact unterzieht alle Reihenklemmen – unabhängig von der Anschlusstechnik – einer Vibrationsprüfung nach Schärfegrad DIN EN 50155 (Deutsche Bahnnorm). Bei diesen Tests, die mit Frequenzen bis zu 150 Hz in allen Richtungen an den Komponenten durchgeführt werden, darf keine Kontaktunterbrechung auftreten, die größer als eine Mikrosekunde ist.
Stecken spart Zeit und Kosten bei der Innenverdrahtung
Für die Anbindung der selbst entwickelten Elektronikbaugruppen an die Innenverdrahtung werden Leiterplatten-Steckverbinder aus dem Produktprogramm Combicon verwendet. Dabei ist die Grundleiste auf der Leiterplatte fest verlötet, und für die Leiteranschlüsse kommt ein Stecker mit Push-in-Federkraftanschluss zum Einsatz.
„Bei einem Defekt an einer Elektronikbaugruppe lässt sich diese bequem austauschen“, erklärt Mühlenbein, „unsere Diagnose- und Gefahrenmeldesysteme sind dann schnell wieder betriebsbereit.“ Da an den Elektronikbaugruppen zahlreiche Adern zusammen kommen, hat sich Voestalpine für platzsparende zweireihige Verbinder mit einer gleichzeitig hohen Kontaktdichte entschieden.
Auch für die Anbindung des Schaltschranks an die Außenwelt setzt Voestalpine Steckverbinder ein: in Form ebenfalls platzsparender Doppelstock-Reihenklemmen aus dem Combi-Programm von Phoenix Contact. Die Innenverdrahtung findet in der gewohnten Weise an den festen Push-in-Anschlusspunkten der Klemmen statt.
Die Sensoren und die nach außen führenden Leitungen werden dann später an den steckbaren Elementen angeschlossen – dank Push-in-Anschluss sehr einfach. Mühlenbein: „Durch die Steckbarkeit können wir die bei uns getesteten Anlagen schnell wieder zerlegen und am Bestimmungsort wieder zusammen setzen.“ Auch das spart Zeit und Kosten.
Damit dann am Zielort der Aufbau möglichst schnell und fehlerfrei erfolgt, legt Mühlenbein Wert darauf, dass sich alle Steckverbinder kodieren lassen. Sowohl die Combicon- wie auch die Combi-Steckverbinder erfüllen diese Anforderung.
Fazit
Die hohe Sicherheit im Schienenverkehr setzt auch die Zuverlässigkeit der elektrotechnischen Komponenten voraus. „Die Wahl der Push-in-Direktstecktechnik von Phoenix Contact war für uns eine gute Entscheidung“, resümiert Mühlenbein. „Denn in Summe bietet uns diese Technik neben der Kontakt- und Bediensicherheit auch die notwendigen Einsparpotentiale bei der zeitsparenden Verarbeitung. Für Neuentwicklungen werden wir deshalb konsequent nur noch Produkte mit dieser Anschlusstechnik eindesignen. Unsere Schaltschrankbauer präferieren diese Technik ebenfalls.“
11. Anwenderkongress Steckverbinder
Branchentreff Steckverbinder im Juni in Würzburg
* Dipl.-Ing. Olaf Isendahl arbeitet im Vertriebsmarketing Elektromechanik bei der Phoenix Contact Deutschland GmbH in Blomberg.
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