Reihenklemmen Sicher landen mit zuverlässiger Befeuerung
In den Trafo- und Schaltstationen der Befeuerungsanlage des Züricher Flughafens werden wartungsfreie Reihenklemmen eingesetzt, die durch den großen Anschlussbereich die Logistik vereinfachen.
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Im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen an der Piste 16/34 erneuerte die Flughafen Zürich AG auch die Befeuerungsanlage mit Trafo- und Schaltstationen. Zur Unterverteilung der Spannungsversorgung setzt das Unternehmen Reihenklemmen der Serie Power Cage Clamp von Wago ein.
In diesen Klemmen wird der Kontaktdruck über Federkraft erzeugt und ist dadurch unabhängig vom Bediener sowie völlig wartungsfrei. Beides ist ein wichtiges Kriterium, damit elektrische Verbindungen sicher und langlebig sind. Durch den großen Anschlussbereich von 10 bis 50 mm2 reicht ein Klemmentyp für alle Anwendungen aus, was auch den logistischen Aufwand reduziert.
„Sehr geehrte Fluggäste, bitte bleiben Sie noch solange angeschnallt, bis das Flugzeug seine endgültige Position erreicht hat“, das sagt eine freundliche Frauenstimme kurz nach der erfolgreichen Landung. Ob eine Landung ohne Probleme vonstattengeht, hängt von vielen Faktoren ab. Ein Faktor ist die sicher funktionierende Befeuerung der Start- und Landebahn.
Der Flughafen Zürich ist ein traditionsreicher Flughafen, auf dem schon 1948 die ersten Flugzeuge starteten. Er war von Anfang an als Interkontinentalflughafen geplant und wurde kontinuierlich erweitert. Mehr als 60 Jahre später ist er als größter Schweizer Landesflughafen eine wichtige Drehscheibe im Luftverkehr. Als vor zwei Jahren die Piste 16/34 saniert werden musste, erneuerte die Flughafenbetreiberin auch die Werksleitungen und die elektrische Anlagen. Die bestehende Trafostation und die drei Schaltstationen wurden mit je einem Anbau erweitert.
Anflugbefeuerung
Am Anfang der Landebahn weist ein Anflugbefeuerungssystem (APH/APL, Approach Lighting System) dem Piloten den Weg. Dieses Beleuchtungssystem ist kurz vor der Landebahn installiert und besteht aus einer Reihe von Leuchten, Lichtstreifen oder auch Blitzlichtern. Es dient zum Abschätzen der Flughöhe, -richtung und dem Versatz während des Landeanflugs. Das Ende der Landebahn ist durch die Endbefeuerung (REL, Runway End Lights) gekennzeichnet.
Auf Flugplätzen mit hohem Verkehrsaufkommen, wie dem Zürcher Flughafen, sind Pistenrandbefeuerungen mit hoher Intensität (HI, High Intensity Runway Edge Lights) installiert. Sie verbessern besonders bei Nachtflügen die Orientierung. Zusätzlich zeigt eine Mittellinien-Befeuerung (RCL, Runway Centre Line Lights), anfänglich in weiß, später rot/weiß im Wechsel, die Lage der Start-Landebahn.
Sichere Stromkreise für die Befeuerung
Die Lichtstärke der Befeuerung wird den Sichtverhältnissen angepasst. Dies geschieht über unterschiedliche Spannungshöhen in fünf Stufen: 1; 3; 10; 30 oder 100% der Lichtstärke. Außerdem muss sichergestellt sein, dass immer nur eine Stufe aktiviert ist. Nicht nur bei schlechter Sicht muss die Befeuerung eine hohe Lichtstärke haben, sondern auch bei Gegenlicht durch die Sonne. Dann werden die höchsten Stufen mit 30 oder 100% der Lichtstärke benötigt.
Artikelfiles und Artikellinks
Link: Die Cage-Clamp-Technologie
Link: Die Serie 285
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