Akkubetriebenes Handoszilloskop SHS800X und SHS1000X mit Oszilloskop- und Multimeter-Funktionen

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Wer außerhalb des Labors ein Oszilloskop oder Multimeter benötigt, der kann auf die Familie von Handoszilloskopen von Siglent zurückgreifen. Zwei akkubetriebene Modelle sollen Techniker unterstützen.

Handoszilloskope: Die beiden Serien SHS800X und SHS1000X bieten unterschiedliche Funktionen und werden mit einem Akku betrieben.(Bild:  Siglent)
Handoszilloskope: Die beiden Serien SHS800X und SHS1000X bieten unterschiedliche Funktionen und werden mit einem Akku betrieben.
(Bild: Siglent)

Handoszilloskope eignen sich sehr gut für Service- und Supportaufgaben im Außeneinsatz außerhalb eines Labors. Die beiden Handoszilloskope der Serie X verfügen über zwei analoge Eingänge und bieten analoge Bandbreiten von 100 und 200 MHz. Beide Kanäle teilen sich einen A/D-Wandler mit einer maximalen Abtastrate von 1 GSa/s sowie ein Speichermodul mit einem Speicher von 12 Mpts.

Neben den Funktionen eines Oszilloskops enthält jedes Modell ein isoliertes Multimeter mit 6.000 Counts und die für ein Multimeter typischen Messarten wie Gleich-/Wechselspannung, Gleich-/Wechselstrom, Widerstand, Kapazität, Dioden- und Durchgangstest ausgelegt. Im Vergleich zum SHS800X ist das SHS1000X vollständig zwischen den Oszilloskopeingängen, dem Multimeter, dem Netzteil und dem USB-Host und Geräteanschluss isoliert.

Außerdem kann der Anwender noch auf Spektrumanalyse, serielle Triggerfunktionen sowie Funktionen eines Datenloggers zurückgreifen.

Bessere Signaltreue dank SPO-Technik

Dank der vollständigen Isolierung eignet sich das Gerät für Anwendungen in der Leistungselektronik, da das Risiko versehentlicher Kurzschlüsse gesenkt wird. Die maximale Eingangsspannung an den analogen Oszilloskopeingängen beträgt 600 Vrms (CATIII), 1.000 Vrms (CATII). Die maximale Eingangsspannung für das Multimeter ist ebenfalls 600 Vrms (CATIII), 1.000 Vrms (CATII).

Die Serie SHS800X/SHS1000X verwendet die SPO- (Super-Phosphor-Oscilloscope-)Technik, die auch die Desktop-Oszilloskope verwenden. Mit der SPO-Technik verbessert sich die Signaltreue und Leistung der Messgeräte und es ist ein vertikaler Eingangsbereich von 2 mV/div bis 100 V/div sowie ein maximaler Offset von bis zu 400 V möglich. Das digitale Triggersystem ermöglicht eine hohe Empfindlichkeit, niedrigen Jitter und bietet dem Anwender leistungsstarke Triggermodi.

Die Handheld-Oszilloskope sind standardmäßig mit Trigger und Dekodierung für die seriellen Busse I²C-, SPI-, UART-, CAN- und LIN ausgestattet. Besonders die Dekodierung der LIN- und CAN-Busse prädestinieren die Handoszilloskope im Umfeld der Automobilentwicklung. Die SHS-Modelle bieten einen segmentierbaren Speicher und sequentielle Triggerung, die eine erweiterte Signalaufzeichnung und -analyse ermöglichen.

Hardware-Coprozessor für parallele Messungen

Eine weitere Ergänzung ist die FFT-Mathematikfunktion mit bis zu eine Million Punkten. Damit können die Oszilloskope der Serie SHS-X hohe Frequenzen auflösen, wenn Signalspektren beobachtet werden sollen. Ein interessanter Punkt ist der verbaute Hardware-Coprozessor, der Messungen parallel ausführt und die Geschwindigkeit des Messgeräts nicht verlangsamt. Die SHS-Serie verfügt über eine Datenerfassungs- und Messwertschreiber.

Der Datenerfassungsrekorder bietet eine maximale Abtastrate von 25 kSa/s und kann bei dieser Abtastrate bis zu 22 Stunden aufzeichnen. Außerdem kann der Messwertrekorder gleichzeitig vier verschiedene Messwerte mit einem Aufzeichnungsintervall von 100 ms aufzeichnen. Damit lassen sich Messwerte kontinuierlich ungefähr 25 Stunden aufzeichnen.

Ein wieder aufladbarer Lithium-Akku mit einer Kapazität von 6.900 mAh garantiert eine Betriebszeit von bis zu fünfeinhalb Stunden (vier Stunden bei dem Modell SHS1000X), ohne das Gerät aufladen zu müssen. Der Akku wird im Gerät geladen oder innerhalb von einer Minute gegen einen geladenen Akku ausgetauscht, der in einem externen Ladegerät aufgeladen wurde.

Das Handoszilloskop hat ein abgedichtetes staub- und tropfwassergeschütztes IP51-Gehäuse und ist gemäß IEC60529 getestet. Anwender können das Handoszilloskop auch mit Handschuhen bedienen, da die gummierte Oberfläche mit großen Tasten ausgestattet ist.

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