Ultraschallsensor und Auswerteelektronik Sensoren überwachen Gleitringdichtungen und minimieren Störungen

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Mit einer speziellen Sensorik lassen sich Gleitringdichtungen überwachen und so mögliche Störungen und Leckagen minimieren. Zum Einsatz kommt eine Technik auf Basis der akustischen Oberflächenwellen.

Mit einer Sensorik lassen sich Gleitringdichtungen an Pumpen überwachen. (Bild:  BestSens)
Mit einer Sensorik lassen sich Gleitringdichtungen an Pumpen überwachen.
(Bild: BestSens)

Gleitringdichtungen sind eine spezielle Art von Dichtungen, die das Austreten von Flüssigkeiten oder Gasen aus dem Inneren einer Pumpe verhindern. Sie bestehen aus einem beweglichen und einem feststehenden Ring, die zusammenwirken, um eine dichte Barriere zwischen dem Inneren und dem Äußeren von Pumpen oder anderen rotierenden Geräten zu bilden.

Gleitringdichtungen tragen dazu bei, dass Pumpen effizient arbeiten und das Risiko von Störungen und Leckagen minimiert wird. Sie sind in der Lage, Flüssigkeiten und Gase unter hohen Druck- und Temperaturbedingungen abzudichten. Dies verlängert die Lebensdauer der Pumpe und verringert die Notwendigkeit häufiger Wartungsarbeiten. Und sie sind eine der häufigsten Schwachstellen, die für Pumpenausfälle verantwortlich sind.

Akustische Oberflächenwellen

Um genau diesem Problem entgegenzuwirken, hat der Hersteller BestSens eine Sensorik zur Überwachung von Gleitringdichtungen entwickelt und in Kooperation mit METAX Kupplungs- und Dichtungstechnik in die Dichtung integriert. BestSens setzt dabei auf die Synergie von Sensorik- und Gleitringdichtungs-Know-how.

Die auf akustischen Oberflächenwellen (SAW) basierende BestSens-Technologie besteht aus einem Ultraschallsensor und einer Auswerteelektronik. Die Signalwandlung zwischen elektrischer und akustischer Form erfolgt über piezoelektrische Wandler, die im Sensor integriert sind. Wird die modulierte SAW empfangen und elektrisch aufbereitet, kann sowohl die Laufzeit- als auch die Amplitudenänderung extrahiert werden.

Multisensorknoten für Pumpen

Nach einer Analog-Digital-Wandlung der Signale können detaillierte Zustandsanalysen durchgeführt werden. Diese werden auf einer Benutzeroberfläche schnell erfassbar dargestellt, so dass der Anwender sofort einen Überblick über den Zustand der Dichtung erhält. Das geht auch per App.

Und es geht auch kleiner, kostengünstiger und flexibler: mit der neuen DOT-Plattform. Dabei handelt es sich um kleine Multisensorknoten, die auch direkt an kleineren Pumpen angebracht werden können und so den Einsatz noch effizienter werden lassen. Durch die optimierte Messmethodik ist die DOT-Plattform der nächste Schritt in Richtung IIoT für Pumpen.

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