EU-Kommission für EU-KI Sechs neue „AI Factories“ sollen Europas KI-Kompetenz ausbauen

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Die Europäische Kommission hat den Aufbau von sechs weiteren sogenannten „AI Factories“ in Europa angekündigt. Damit wächst das Netzwerk auf 19 Einrichtungen in 16 Mitgliedstaaten. Ziel ist es, die Entwicklung, Erprobung und Skalierung von künstlicher Intelligenz zu beschleunigen.

Die EU-Kommission unterstützt den Aufbau des europäischen KI-Netzwerks mit Fördermitteln.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Die EU-Kommission unterstützt den Aufbau des europäischen KI-Netzwerks mit Fördermitteln.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Im Oktober 2025 hat die EU-Kommission angekündigt, die europäische KI-Infrastruktur ausbauen zu wollen. Geplant sind sechs neue KI-Fabriken, die in Tschechien, Litauen, den Niederlanden, Polen, Rumänien und Spanien errichtet werden sollen. Damit will die EU den Zugang zu Hochleistungsrechnern und KI-spezifischer Infrastruktur weiter ausbauen, und zwar vor allem für Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen. Auch die Forschung soll von leistungsstarken Supercomputern, Datenspeichern und Fachwissen profitieren, um KI-Modelle zu trainieren, zu testen und schneller in marktfähige Anwendungen zu überführen.

Die Initiative ist Teil der dritten Welle von KI-Fabriken, die durch gemeinsame Investitionen der EU und der Mitgliedstaaten in Höhe von über 380 Millionen Euro unterstützt wird. „Gleichzeitig wurden Fabrikantennen in sieben Mitgliedstaaten ausgewählt: Belgien, Zypern, Ungarn, Irland, Lettland, Malta und Slowakei. Diese Antennen werden eng mit KI-Fabriken zusammenarbeiten, um nationalen KI-Gemeinschaften einen sicheren Fernzugang zu KI-optimierten KI-optimierten Hochleistungsrechenkapazitäten von Weltrang zu bieten“, heißt es in der Mitteilung von Silicon Saxony.

Besonders sinnvoll sind die neuen KI-Fabriken für Bereiche wie industrielle Automatisierung, Medizin, Energieeffizienz, Verkehr und nachhaltige Produktion, in denen hochspezialisierte Modelle große Datenmengen verarbeiten und auf spezifische europäische Anforderungen zugeschnitten werden müssen. Durch den direkten Zugang zu KI-Rechenressourcen sollen Unternehmen und Forschungseinrichtungen künftig deutlich schneller und unabhängiger arbeiten können – ein zentraler Schritt auf dem Weg zu einer souveränen europäischen KI-Landschaft. (sb)

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