Automatisierung für den Mittelstand Schunk wird für smartes 2D Grasping Kit prämiert

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Mit einer KI-gestützten Pick-&-Place-Lösung erleichtert Schunk kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zur Automatisierung. Dafür erhielt das Unternehmen nun einen Preis.

Preisverleihung in Stuttgart: Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut überreicht den Titel „KI-Champions BW 2025“ an Henry Kistenmacher (links) und Timo Gessmann (rechts) von Schunk.(Bild:  Ferdinando Iannone)
Preisverleihung in Stuttgart: Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut überreicht den Titel „KI-Champions BW 2025“ an Henry Kistenmacher (links) und Timo Gessmann (rechts) von Schunk.
(Bild: Ferdinando Iannone)

Wie gelingt es, auch kleine Fertiger auf dem Weg in die digitale Produktion mitzunehmen? Der Automatisierungsspezialist Schunk bietet dafür eine Lösung, die sich nahtlos in bestehende Prozesse integrieren lässt und dabei auf künstliche Intelligenz setzt.

Das „2D Grasping-Kit“ wurde speziell für typische Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen entwickelt: Es erkennt Bauteile unterschiedlichster Form, Größe oder Farbe, selbst wenn sie unsortiert und unter wechselnden Lichtverhältnissen vorliegen. Die Kombination aus Kamera, Industrie-PC, KI-Software und passendem Greifer funktioniert herstellerunabhängig und lässt sich mit jedem Roboter sowie jeder Steuerung verbinden. Das Einlernen erfolgt in wenigen Schritten über eine intuitive Oberfläche ohne Programmierkenntnisse. Hat die Software typische Merkmale eines Bauteils erkannt, sortiert sie ähnliche Werkstücke automatisch und platziert sie gezielt. Das spart Zeit, reduziert manuelle Tätigkeiten und entlastet Fachkräfte.

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Smarte Technik mit Fokus auf Anwenderfreundlichkeit

„Als Technologiepionier richten wir unsere Innovationskraft auf die Prozesse und Bedürfnisse unserer Kunden und möchten insbesondere dem Mittelstand einen echten Mehrwert bieten“, sagt Timo Gessmann, CTO bei Schunk. „Das 2D Grasping-Kit zeigt, wie wir mit intelligenten Produkten und Services neue Automatisierungschancen schaffen, mit denen Unternehmen ihre Fachkräfte entlasten und gleichzeitig die Produktivität erhöhen.“

Diese Haltung überzeugte auch die Jury des Landeswettbewerbs „KI-Champions BW“, der seit 2020 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg vergeben wird. Ziel des Wettbewerbs ist es, praxisrelevante KI-Projekte sichtbar zu machen und Baden-Württemberg als Innovationsstandort zu stärken.

Am 8. Mai 2025 fand in Stuttgart die Preisverleihung im Rahmen der Veranstaltung „Virtuelle Welten – Chancen im Metaverse erleben“ statt. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, überreichte den Preis an Henry Kistenmacher (Product Sales Automation Cells) und Timo Gessmann. (mc)

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