Investition in Flüssigkühlung für Rechenzentren Schneider Electric will Motivair übernehmen, um vom KI-Boom zu profitieren

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Unternehmen, die selbst keine Aktien im Hochziehen von Rechenzentren oder in der Entwicklung und im Training von künstlicher Intelligenz haben, können den Fuß auch anderweitig in die Tür bekommen. Schneider Electric zeigt etwa Interesse an einer Mehrheitsbeteiligung um Flüssigkühlungs-Anbieter Motivair.

Schneider Electric möchte eine Mehrheitsbeteiligung am Unternehmen Motivair Corp. erwerben.(Bild:  Schneider Electric)
Schneider Electric möchte eine Mehrheitsbeteiligung am Unternehmen Motivair Corp. erwerben.
(Bild: Schneider Electric)

Künstliche Intelligenz ist das Thema unserer Zeit und von dem derzeit ziemlich lukrativen Kuchen möchte gerne jeder etwas abhaben. Wer keine Rechenzentren in eine klimatechnisch gesehen sichere Gegend pflanzen oder nicht am Wettrennen um die beste Infrastruktur für KI-Rechenzentren teilnehmen will, kann auch anders mitmachen. Die Verantwortlichen von Schneider Electric haben beschlossen, zu investieren, und zwar in die Motivair Corporation, die Lösungen für die Flüssigkühlung von hochperformanten Computing-Systems in Rechenzentren anbietet.

„Diese Transaktion stärkt das Portfolio von Schneider Electric im Bereich der Direct-to-Chip-Flüssigkeitskühlung und der thermischen Hochleistungslösungen, erweitert das bestehende Angebot und fördert die Innovation in der Kühltechnologie“, teilt das Unternehmen mit. Motivair bietet unter anderem Kühlmittelverteiler (Coolant Distribution Units, CDUs), Rückwandwärmetauscher (Rear Door Heat Exchangers, RDHx), Kühlplatten und Wärmeableiter (Heat Dissipation Units, HDUs) sowie Kühler an.

Mit Barmitteln in Höhe von 850 Millionen US-Dollar erwirbt Schneider Electric eine 75-prozentige Mehrheitsbeteiligung an Motivair. Nach Abschluss der Transaktion wird Motivair innerhalb des Geschäftsbereichs Energiemanagement von Schneider Electric ausgewiesen. Die Gruppe erwartet, die verbleibenden 25 Prozent der nicht kontrollierenden Anteile im Jahr 2028 zu erwerben. Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich des Erhalts der erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Es wird damit gerechnet, wenn alles klappt, dass die Transaktion in den kommenden Quartalen abgeschlossen sein wird. (sb)

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