D-Sub-Steckverbinder

Schmaler D-Sub-Steckverbinder mit Käfigzugfederanschluss

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Schmales Gehäuse mit Käfigzugfederanschluss

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Steckverbinder trotz Käfigzugfederanschluss sehr schmal und damit platzsparend aufgebaut ist. Die Steckverbinder lassen sich ohne Platzverlust Gehäuse an Gehäuse verbauen und bieten daher eine gute Lösung, wenn zum Beispiel nur wenig Platz vorhanden ist oder eine Vielzahl von Steckverbindern angeordnet werden sollen.

Inzwischen wird der D-Sub-Steckverbinder in verschiedenen Varianten in Serie produziert, da die Nachfrage nach einer solchen Lösung gestiegen ist. Der Steckverbinder in Industriequalität ist auf etwa 200 Steckzyklen ausgelegt. Für die Montage wird lediglich Standardwerkzeug benötigt. Je nach Beanspruchung im Anwendungsfall kann er damit eine Nutzungszeit von etwa zehn bis 15 Jahren überdauern.

Bild 1: Durch das schmale Gehäuse und die einfache Montage lässt sich der Steckverbinder in vielen Bereichen einsetzen, so bei speziellen Industrieschnittstellen, in Windkraftanlagen oder in der Messtechnik.
Bild 1: Durch das schmale Gehäuse und die einfache Montage lässt sich der Steckverbinder in vielen Bereichen einsetzen, so bei speziellen Industrieschnittstellen, in Windkraftanlagen oder in der Messtechnik.
(Bild: KnorrTec)

Universell einsetzbare Steckverbindung

Dem Einsatz sind so kaum Grenzen gesetzt: Industrie-PCs können mit dem Steckverbinder genauso ausgestattet werden wie SPS-Steuerungen oder Industriedrucker. Auch selten eingesetzte Interfaces wie etwa spezielle Industrie-Schnittstellen lassen sich somit anschließen.

Darüber hinaus birgt die Energiewende neue Möglichkeiten: Der D-Sub-Steckverbinder eignet sich für den Anschluss von CANBUS-Schnittstellen, die in Windkraftanlagen Verwendung finden. Außerdem ist die Messtechnik als Einsatzgebiet denkbar.“

Der Steckverbinder wird in einer 9-, 15- oder 25-poligen Variante mit den Maßen 31 mm x 60 mm x 16,6 mm bzw. 39,5 mm x 75 mm x 16,6 mm oder 53 mm x 75 mm x 16,6 mm angeboten. Das Gehäuse gibt es als reine Kunststoffvariante oder als metallisiertes Modell für EMV-kritische Anwendungen. Letztere Variante ist mit einer Nickelschicht überzogen. Diese sorgt für eine gute Leitfähigkeit, sodass der D-Sub-Steckverbinder unanfällig gegenüber Störungen ist.

Der Leiteranschluss erfolgt über die Käfigzugfeder; daneben wird der Steckverbinder mit einer Schraubverriegelung mit zwei Rändelschrauben 4/40 UNC befestigt. Eine Kabelschelle sorgt für die nötige Kabelzugentlastung. Es lassen sich Leitungen mit einem maximalen Aderquerschnitt von 0,5 mm2 und einen Manteldurchmesser von höchstens 10,5 mm anschließen.

Eingesetzt werden kann die Steckverbindung mit Schutzart IP20 im Temperaturbereich von –20 bis 85°C. Die Spannungsfestigkeit beträgt 100 V, die Stromtragfähigkeit 1,2 A bei einer Prüfspannung von 1 kV/mm und Luft- und Kriechstrecken von 0,5 mm. Daneben gibt es einige Varianten auch als dreireihige HD-Steckverbinder. Bei Bedarf werden auch Sonderlösungen in kleiner Stückzahl angefertigt.

* Pia Schäble ist freie Redakteurin in München.

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