Microsoft investiert in deutsche Wirtschaft Rund 3 Milliarden Euro von Microsoft für KI-Standort Deutschland

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Am 15. Februar 2024 traf sich Bundeskanzler Olaf Scholz mit Microsoft-Präsident Brad Smith, um über zukünftige Investitionen in den KI-Standort Deutschland zu reden. Das Ergebnis: Microsoft will in den kommenden zwei Jahren etwa drei Milliarden Euro investieren.

Eine „sehr gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Deutschland“ sind für Bundeskanzler Scholz die von Microsoft angekündigten Investitionen.(Bild:  Bundesregierung/Kugler)
Eine „sehr gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Deutschland“ sind für Bundeskanzler Scholz die von Microsoft angekündigten Investitionen.
(Bild: Bundesregierung/Kugler)

Künstliche Intelligenz (KI) gilt aufgrund ihrer fortlaufenden technologischen Weiterentwicklung, ihrer breiten Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen, ihrer Fähigkeit zur Effizienzsteigerung durch Automatisierung und datengestützte Entscheidungen sowie ihres enormen wirtschaftlichen Potenzials für Unternehmen als Zukunftsbereich. Es wird davon ausgegangen, dass Künstliche Intelligenz in den kommenden Jahren tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft vorantreiben wird.

Entsprechend reizvoll ist es, beim Thema KI ganz vorn mitzuspielen, und zwar nicht nur für die Unternehmen selbst, sondern auch für die Regierungen eines Landes. Um über Investitionspotenziale zu sprechen, traf sich Bundeskanzler Olaf Scholz am 15. Februar 2024 in Berlin mit Microsoft-Präsident Brad Smith. Dabei kam die Neuigkeit von einer Milliardeninvestition in den kommenden zwei Jahren in den KI-Standort Deutschland herum.

3 Milliarden Euro von Microsoft

Laut der offiziellen Pressemitteilung der Bundesregierung wird mit dem Geld unter anderem der Strukturwandel im Rheinischen Revier gefördert. Des Weiteren stehen Investitionen in Rechenzentren auf dem Plan. Microsoft wolle mit den zur Verfügung stehenden Mitteln die Kapazität der KI-Infrastruktur in Deutschland verdoppeln sowie die Anwendungskompetenz verbessern. Deutschland spiele im europäischen Vergleich eine große Rolle; bei der Entwicklung stünden deutsche Unternehmen an zweiter Stelle.

Der Kommentar von Smith dazu: „Wir vertrauen den hier angesiedelten Unternehmen. Wir vertrauen auch den Menschen und ihrer Grundeinstellung, dem Innovationsgeist und dem Fleiß, den wir in der gesamten Volkswirtschaft beobachten können.“ Die Stärke und Offenheit der deutschen Volkswirtschaft hob dann auch Scholz mit eigenen Worten hervor, die sich hier nachlesen lassen. Insgesamt betonte der Bundeskanzler das Bestreben der Bundesregierung, Deutschland weiterhin als starken Wirtschaftsstandort zu erhalten. (sb)

(ID:49918427)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung