Halbleiterforschungszentrum Richtfest fürs erweiterte CEASAX-Forschungszentrum in Sachsen

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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CEASAX ist der Zusammenschluss der Fraunhofer-Institute IPMS und IZM-ASSID und eine der größten Einrichtungen in Deutschland, die sich mit der Erforschung der Mikroelektronik beschäftigt. Jüngst wurde das Richtfest für das neueste CEASAX-Gebäude gefeiert.

Dr. Manuela Junghähnel, Leiterin des Fraunhofer IZM-ASSID, Dr. Wenke Weinreich, Leiterin des Bereichs Center Nanoelectronic Technologies, Ministerpräsident Michael Kretschmer und Prof. Harald Schenk, Institutsleiter des Fraunhofer IPMS, schlagen symbolisch die letzten Nägel ein(Bild:  Fraunhofer IPMS)
Dr. Manuela Junghähnel, Leiterin des Fraunhofer IZM-ASSID, Dr. Wenke Weinreich, Leiterin des Bereichs Center Nanoelectronic Technologies, Ministerpräsident Michael Kretschmer und Prof. Harald Schenk, Institutsleiter des Fraunhofer IPMS, schlagen symbolisch die letzten Nägel ein
(Bild: Fraunhofer IPMS)

Regierungen konzentrieren sich auf die Förderung von Halbleiterforschung im eigenen Land, um technologische Souveränität, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Diese Investitionen fördern Innovationen und reduzieren etwa die Abhängigkeiten von ausländischen Lieferanten.

Ein Ergebnis deutscher Forschungs- und Entwicklungsbemühungen in der Halbleiter-Branche ist das CEASAX, das Center for Advanced CMOS and Heterointegration Saxony. Dabei handelt es sich um eine Projektpartnerschaft zweier Fraunhofer-Institute, nämlich des IPMS (Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme) und des IZM-ASSID (Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration).

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„Im CEASAX bündeln sich die Stärken der beiden einzigen deutschen Forschungszentren für angewandte Mikroelektronikforschung, die auf Basis von 300 mm Wafer-Industriestandard forschen. Im Rahmen des European Chips Acts sind diese Stärken wichtiger denn je. Der Neubau ermöglicht uns im wahren und im übertragenen Sinne Platz für herausragende Mikroelektronikforschung“, wird Prof. Dr. Hubert Lakner, Institutsleiter des Fraunhofer IPMS zitiert, als in den vergangenen Tagen das Richtfest für das neue Bürogebäude des CEASAX begangen wurde.

Neben Lakner und Prof. Dr. Harald Schenk vom IPMS haben sich auch Standortleiterin Dr. Manuela Junghähnel vom IZM-ASSID sowie Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow das Richtfest nicht entgehen lassen.

Anziehungskraft über Ländergrenzen hinaus

Die Gründung des Centers for Advanced CMOS and Heterointegration Saxony stärkt Silicon Saxony und hat das Ziel, weltweit Halbleiter-Unternehmen, Systemanwender sowie Material- und Anlagenhersteller anzuziehen. Für die Sicherung von Industrie- und Forschungsaufträgen ist neben Personal, Erfahrung und Know-how eine moderne Geräte- und Anlagenausstattung entscheidend.

Die R&D-Angebote des Fraunhofer IZM-ASSID und Fraunhofer IPMS werden gezielt erweitert, um die lokale und nationale Industrie bestmöglich von modernsten Technologien zu profitieren. So heißt es: „Für die zukünftige Weiterentwicklung der notwendigen Kompetenzen in der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik werden die R&D-Angebote des Fraunhofer IZM-ASSID und Fraunhofer IPMS hinsichtlich der 300 mm Prozesskompetenzen so gestaltet und ausgebaut, dass die lokale und nationale Industrie von KMUs bis zu Großunternehmen (z. B. GlobalFoundries, Infineon, Bosch) von den modernsten Technologien bestmöglich profitieren kann.“

Die Integrationsplattform wird auch in kundenspezifischen Projekten des Leistungszentrums Funktionsintegration für die Mikro-/Nanoelektronik und der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) genutzt. (sb)

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