Steckverbinder für Asien

Reihenklemmen verbinden Tradition und Zukunft

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Zwischen den Reihenklemmen-Welten vermittelt

Was ist also der Grund für den flächendeckenden Einsatz der Barrier-Technik zulasten einer in Europa überaus populären Technik? Hier kommt ein kultureller Aspekt ins Spiel, der sich nicht auf Japan beschränkt, sondern auf die meisten – vornehmlich südostasiatischen – Länder zutrifft: der Stellenwert von Tradition, Gewohnheit und Entscheidungskultur.

Warum sollte man eine Technik ablösen, die sich über viele Jahrzehnte bewährt hat? Warum sollte man sich mit einer neuen Technik befassen, bei der vieles anders ist – und die zudem aus Europa kommt?

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Vor diesem Hintergrund haben sich einige Produkt-Manager des deutschen Unternehmens, die für Reihenklemmen zuständig sind, intensiv mit den Anforderungen ihrer – auch potenziellen - Kunden in den Märkten Südostasiens auseinandergesetzt. Entstanden ist dabei eine neue Reihenklemmen-Serie, die zwischen beiden Welten vermitteln soll: zwischen bewährter japanischer Tradition und zukunftsweisender europäischer Funktionalität.

Das BT-Konzept – BT steht dabei für Barrier Termials – basiert auf konturgleichen Durchgangsreihenklemmen in zwei unterschiedlichen Anschlussprinzipien: traditioneller Ringkabelschuh-Anschluss und moderner Push-in Federkontakt.

Dieser BT-Ringkabelschuhanschluss folgt augenscheinlich dem klassischen japanischen Vorbild. Obwohl das Design eher traditionell anmutet, wurden die Reihenklemmen umfassend modernisiert – mit zahleichenen Vorteilen für den Anwender.

Doppelte Schraubensicherung ist vorteilhaft

So ist die gesamte Schraubbaugruppe federunterstützt gelagert. Die gelieferten BT-Klemmen sind immer vollständig geöffnet, und der ein- oder mehrfache Leiteranschluss erfolgt unmittelbar. Die Baugruppe verläuft geradlinig im Gehäuse, alle Einzelkomponenten wurden verliersicher kombiniert. Vorteilhaft ist auch die doppelt ausgeführte Schraubensicherung.

Ein wellenförmiger Federring sorgt für den elastischen Ausgleich des Systems bei Schock, Vibration und Materialausdehnung. Zusätzlich ist die Unterseite des Schraubenkopfes verzahnt – und sorgt so für eine optimale Griffigkeit (Grip) zwischen den Einzelelementen. Der Plus-/Minus-Schraubenantrieb entspricht den Schraubendreher-Standards Philips und JIS (Japanese Industrial Standard).

Alle metallischen Komponenten sind vollständig galvanisiert und somit auch für den Einsatz in aggressiven Atmosphären zugelassen. Traditionell bietet nur der Ringkabelschuh-Anschluss eine freie Sicht auf die Kontaktstelle, eine optimale Zugänglichkeit bei Wartungsarbeiten sowie eine gute Sichtkontrolle.

Der in Europa dominante Federanschluss hat mit der Zugfeder- und Push-in-Technik in Südostasien zurzeit einen Marktanteil von etwa 20% – Tendenz allerdings stark steigend.

Die Vorteile im Einzelnen
  • Einfache und schnelle Verdrahtung großer Leiterquerschnitte bis 150 mm²
  • Hoher Schock- und Vibrationsschutz
  • Universelle Flansch- oder Tragschienen-Montage
  • Mehrpolige Brückungsmöglichkeiten
  • Komfortable Prüfmöglichkeiten
  • Vormontierte Blockvarianten für Standardanwendungen
  • Flexible Abgriff-Möglichkeiten bis 16 mm²
  • Zulassung nach UL, CSA und SCCR

Die lange Tradition des Ringkabelschuhs gerät besonders dort ins Wanken, wo der Kostendruck für Installationszeiten, Service und Wartung zu groß wird oder die Endkunden-Spezifikationen aus Übersee generell etwas anderes als den „Barrier“-Anschluss verlangen. Daher ist die Push-in-Technik gerade im Hochlohnland Japan ein stark wachsendes Segment – besonders in der Signalverdrahtung wird diese Technik zunehmend akzeptiert.

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