Smart City Regensburg testet smarte Gehweglampen, die bei Bedarf reagieren

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Im Dörnbergviertel an der Radlroute 5 in Regensburg ist die Straßenbeleuchtung clever geworden. Im Rahmen des Projektes Smart Dynamic Public Lighting wird die dynamische Lichtverteilung am Gehweg gezielt an den tatsächlichen Bedarf angepasst.

Die beteiligten Projektpartner: (v. li.) Philipp Berr, Stadt Regensburg, Wolfgang Sczygiol, Geschäftsführer SDP GmbH, Manuel Weber-Grill, E/E Projektleiter und Innovationsmanager SDP GmbH, Franziska Meier, Smart-City-Koordinatorin der Stadt Regensburg, Alexander Rupprecht, Geschäftsführer TechBase Regensburg GmbH, Uwe Pfeil, TechBase Regensburg GmbH, Manager des Clusters Mobility & Logistics. Foto: Vincent Wodowski, TechBase Regensburg GmbH.(Bild:  TechBase Regensburg GmbH)
Die beteiligten Projektpartner: (v. li.) Philipp Berr, Stadt Regensburg, Wolfgang Sczygiol, Geschäftsführer SDP GmbH, Manuel Weber-Grill, E/E Projektleiter und Innovationsmanager SDP GmbH, Franziska Meier, Smart-City-Koordinatorin der Stadt Regensburg, Alexander Rupprecht, Geschäftsführer TechBase Regensburg GmbH, Uwe Pfeil, TechBase Regensburg GmbH, Manager des Clusters Mobility & Logistics. Foto: Vincent Wodowski, TechBase Regensburg GmbH.
(Bild: TechBase Regensburg GmbH)

Im Regensburger Dörnbergviertel an der Radlroute 5 wird derzeit eine neue Generation intelligenter Stadtbeleuchtung erprobt. 20 smarte Lampen werden über den Testzeitraum von einem Jahr auf ihre Funktionen und Sicherheit geprüft. Das Projekt „Smart Dynamic Public Lighting“ (SDP) setzt auf KI-gesteuerte Lampen, die sich flexibel an den tatsächlichen Lichtbedarf anpassen. Über optische Sensoren erkennen die Leuchten in Echtzeit Fußgänger und Radfahrer und dimmen sich gezielt hoch, sobald sich Personen auf den Wegen bewegen.

Ist der Bereich wieder menschenleer, reduziert sich die Helligkeit automatisch auf ein Minimum. Das System soll so nicht nur Energie sparen, sondern auch die Lichtverschmutzung verringern — ein wachsendes Umweltproblem, das insbesondere nachtaktive Insekten und andere Tiere in ihrem natürlichen Verhalten stört. Statt die ganze Nacht in voller Stärke zu leuchten, sorgt das adaptive Beleuchtungskonzept dafür, dass nur dort Licht entsteht, wo es wirklich gebraucht wird. Neben der Energieeffizienz und der Reduktion von CO₂-Emissionen steht damit auch der Schutz von Natur und Anwohnern im Fokus. Die smarte Beleuchtung ist Teil des städtischen Reallabors für Mobilität und könnte bei erfolgreichem Test künftig auf weitere Stadtgebiete ausgeweitet werden.

"Normalerweise leuchten Lampen die ganze Nacht in voller Stärke. Diese Lampen leuchten nur auf, wenn Personen erkannt werden. Die Beleuchtung wird bei Bedarf hochgedimmt und dann, sobald die Person weiter entfernt ist, wieder langsam abgedunkelt. Somit können wir außerdem Rücksicht auf Anwohnende, aber auch auf nachtaktive Insekten nehmen, die durch künstliches Licht in ihrem natürlichen Verhalten gestört werden", erklärte Wolfgang Sczygiol, Geschäftsführer des Elektrosystemlieferanten SDP GmbH. (sb)

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