Wearables in der Medizin Referenzdesign zum Überwachen von Herzfrequenz und Pulsoximetrie

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Maxim hat für Entwickler von Wearables ein spezielles Referenzdesign entwickelt, mit dem sich Herzfrequenz und die Sauerstoffsättigung im Blut überwachen lassen.

Anbieter zum Thema

Das für ein schnelles Prototyping mit einem Open-Source-Algorithmus für Herzfrequenz und SpO2 ausgestattete Referenzdesign ist jetzt bei Seeed Studio lieferbar.
Das für ein schnelles Prototyping mit einem Open-Source-Algorithmus für Herzfrequenz und SpO2 ausgestattete Referenzdesign ist jetzt bei Seeed Studio lieferbar.
(Bild: Maxim)

Mit einem speziellen Referenzdesign von Maxim Integrated lassen sich Geräte entwickeln, um Herzfrequenz und die Sauerstoffsättigung im Blut zu überwachen. Das Referenzdesign für ein optisches Herzfrequenz-Modul besteht aus Rot- und Infrarot-LEDs, einem Sensor, einem Stromversorgungs-Subsystem und einem Logikpegelumsetzer. In einem sogenannten Wearable-Gerät am Finger oder Ohrläppchen platziert, kann die 13 mm x 13 mm messende, stromsparende Platine die Herzfrequenz und die Sauerstoffsättigung im Blut präzise messen.

Für ein leichteres Design und eine bessere Test- und Systemintegration lässt sich das Modul mit Arduino- und ARM-mbed-Plattformen kombinieren. Mit den acht „Tap Pads“ können zudem die elektrischen Verbindungen zu einer Entwicklungsplattform und/oder zu einem Wearable-Produkt schnell hergestellt werden.

Das Referenzdesign enthält drei Maxim-Chips: einen Pulsoximeter- und Herzfrequenzsensor (MAX30102), einen effizienten, durch geringe Leistungsaufnahme gekennzeichneten Abwärtswandler (MAX1921) und einen präzisen Pegelumsetzer (MAX14595). Das Design kommt mit einer Versorgungsspannung von 2 bis 5,5 V aus und arbeitet zusammen mit der mitgelieferten Firmware mit einer typischen Verlustleistung von <5,5 mW.

Das Referenzdesign ist für 20 US-Dollar direkt bei Maxim und bei ausgewählten Vertrags-Distributoren zu erwerben.

(ID:44411604)