Edge-Plattform für Robotik Qualcomm stellt Dragonwing-IQ10-Prozessorserie vor

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Auf der CES 2026 bündelt Qualcomm Hardware, Software und KI zu einer Robotik-Architektur. Kernstück ist die Prozessorserie Dragonwing IQ10 für mobile Roboter und humanoide Systeme. Damit zielt der Chipanbieter auf Service und Industrie.

Qualcomm Dragonwing IQ10: Neue Prozessorserie zielt auf AMRs und humanoide Roboter mit Edge-KI(Bild:  Qualcomm)
Qualcomm Dragonwing IQ10: Neue Prozessorserie zielt auf AMRs und humanoide Roboter mit Edge-KI
(Bild: Qualcomm)

Das kalifornische Chipunternehmen Qualcomm will Robotik aus dem Prototypenstadium in den Regelbetrieb bringen. Dafür stellt das Unternehmen eine durchgängige Architektur vor, die Rechenhardware, Systemsoftware und KI-Modelle zusammenführt und sich über mehrere Robotikklassen erstrecken soll.

Als „Gehirn des Roboters“ positioniert Qualcomm die neue Prozessorserie Dragonwing IQ10. Sie richtet sich an anspruchsvolle AMRs und humanoide Systeme und soll hohe Rechenleistung mit geringem Energiebedarf verbinden. Qualcomm verweist dabei auf Erfahrung aus Automotive-Stacks wie automatisiertem Fahren und Fahrerassistenzsystemen.

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Vom Entwicklerkit zur Plattformstrategie

Qualcomm verweist auf einen Einstieg in Robotik-Kits im Jahr 2015. Heute will das Unternehmen die Lücke zwischen Demo und Rollout schließen, die in der Branche oft als „Last-Mile“-Problem gilt. Die Architektur setzt dafür auf heterogenes Edge-Computing, sicherheitskritische und weniger kritische Softwareanteile in einem System sowie eine Schicht für das Ausrollen und Aktualisieren von KI-Modellen.

Genannt werden Funktionen wie Wahrnehmung, Bewegungsplanung und Interaktion. Qualcomm spricht von End-to-End-Ansätzen, darunter Vision-Language-Modelle, die Greifaufgaben und allgemeine Manipulation unterstützen sollen. Ein „AI Data Flywheel“ soll Daten sammeln, Training anstoßen und neue Fähigkeiten als Updates in die Flotte zurückspielen.

Partnernetz und Demos auf der CES

Parallel baut Qualcomm ein Partnerökosystem auf. In der Mitteilung nennt das Unternehmen unter anderem Figure.ai, Advantech, Aplux, Autocore, Booster, Robotec.ai und Vinmotion. Ziel ist, Robotiklösungen nicht nur zu entwickeln, sondern in Stückzahlen auszurollen.

Auf der CES in Las Vegas will Qualcomm den humanoiden Roboter Motion 2 gemeinsam mit Vinmotion am Stand zeigen. Ebenfalls angekündigt ist Booster mit dem K1 Geek. Dazu plant Qualcomm Demos zu Teleoperation-Werkzeugen und dem Datenkreislauf für Training und Deployment.(mc)

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