Grenzen der Mobilität Polizei beschlagnahmt Elektro-Skateboard
Skateboard fahren ist cool; noch cooler ist das E-Skateboard. Ein Münchner hat sein Brett mit Elektromotor und Fernsteuerung ausgerüstet. Doch das rasante Tempo und die Fernbedienung in der Hand weckten das Interesse der Polizei.

Die Verkehrspolizei stoppte vor einigen Tagen in München einen Skateboard-Fahrer, der mit rasanter Geschwindigkeit auf dem Radweg fuhr. Ungewöhnlicherweise hielt der Skater eine Fernbedienung in der Hand und weckte damit das Interesse der Beamten.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten am Skateboard einen Elektromotor mit Luftkühlung fest. Der Antrieb erfolgte über eine Antriebskette. Gesteuert wurde der Motor über die Fernbedienung. Der Fahrer, ein 26-jährige Student hat das Skateboard selbst gebaut.
Das E-Skateboard als Kraftfahrzeug
Die Beamten beschlagnahmten das Skateboard für eine technische Untersuchung. Ein Sachverständiger begutachtete das Gefährt hinsichtlich Verkehrssicherheit und zulassungsrechtlicher Bestimmungen. Offen blieb dabei die Maximalgeschwindigkeit des mobilen Skateboards. Denn der Sachverständige brach den Test bereits nach wenigen Fahrversuchen aus Sicherheitsgründen ab, da ihm die Beschleunigung und die Geschwindigkeit zu hoch waren.
Den Fahrer erwartet ein Strafverfahren
Da es sich bei dem Skateboard wegen des Motors um ein Kraftfahrzeug handelt, welches weder versichert noch in irgendeiner Form zugelassen ist, erwartet den jungen Mann jetzt ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Versicherungsschutz sowie zahlreicher Verkehrsordnungswidrigkeiten. Welchen Führerschein man für das Skateboard benötigt muss das Gutachten klären.
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