Vernetzung, Standards, Umsetzung PI-Konferenz 2025 zeigt Wege zur interoperablen digitalen Fabrik

Von Manuel Christa 2 min Lesedauer

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Die PI-Konferenz 2025 bringt vom 4. bis 5. Juni Fachleute aus Automatisierung und Kommunikationstechnik im HOLM Frankfurt zusammen. Im Fokus stehen vernetzte Systeme, praxisnahe Digitalisierung und neue Technologien für die smarte Fabrik.

PI-Konferenz 2025: Fachleute aus Automatisierung und Kommunikationstechnik kommen wieder im HOLM Frankfurt zusammen.(Bild:  Profibus e.V.)
PI-Konferenz 2025: Fachleute aus Automatisierung und Kommunikationstechnik kommen wieder im HOLM Frankfurt zusammen.
(Bild: Profibus e.V.)

Frankfurt am Main wird Anfang Juni zur Bühne für die Zukunft der industriellen Kommunikation. Die neunte PI-Konferenz der Profibus Nutzerorganisation e.V. (PNO) lädt dazu ein, sich mit zentralen Themen rund um die digitale Fabrik auseinanderzusetzen. Unter dem Motto „Durchgängigkeit und Interoperabilität für die digitale Fabrik“ treffen sich Entwickler, Anwender und Technologieanbieter im House of Logistics and Mobility (HOLM), um sich über aktuelle Entwicklungen, Standards und Umsetzungen zu informieren.

In über 60 Fachvorträgen, aufgeteilt in fünf parallel laufende Sessions, reicht die Themenpalette von etablierten PI-Technologien wie PROFINET, IO-Link und omlox bis hin zu neuen Konzepten wie PROFINET over APL, Single Pair Ethernet (SPE), Module Type Package (MTP) oder NAMUR Open Architecture (NOA). Ergänzt wird das Programm durch praxisnahe Beiträge zu Security, funktionaler Sicherheit, Industrial Analytics, Energiemanagement und Cloud-Konnektivität. Dabei bleibt der Bezug zur Anwendung stets greifbar: Die Konferenz verzichtet auf Hochglanzprosa und rückt konkrete Umsetzung und Erfahrung in den Mittelpunkt.

Von der Orientierung bis zur Umsetzung

Bereits am ersten Nachmittag geben vier Impulsvorträge Orientierung für den Einstieg. Themen sind unter anderem der zielgerichtete Einsatz digitaler Kommunikationstechnologien, die Einführung von Security-Maßnahmen in der Produktion oder die komplexe Gemengelage für deutsche Unternehmen im chinesischen Markt. Den thematischen Höhepunkt liefert Prof. Dr. Gunter Dueck. Unter dem Titel „Ingenieure wieder in der ersten Reihe“ spricht der bekannte Autor und frühere IBM-CTO über Denkhaltungen, die Wandel ermöglichen – gerade in Zeiten, in denen digitale Technologien neue Verantwortungen und Rollen mit sich bringen.

Der zweite Konferenztag vertieft die technischen Inhalte. In parallelen Vortragssträngen stehen unter anderem Advanced Physical Layer (APL), modulare Produktionsarchitekturen, Echtzeitkommunikation, funktionale Sicherheit und Sicherheitskonzepte im industriellen Umfeld auf dem Programm.

Fachliches Netzwerk trifft Microfair

Abseits des Vortragsgeschehens bietet die Konferenz auch Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Während der Pausen lädt eine sogenannte Microfair mit begleitender Ausstellung zum Gespräch ein. Beim abendlichen Networking-Event am ersten Konferenztag wird die Diskussion dann informeller – und damit nicht weniger gehaltvoll. Wer tief in die Welt industrieller Kommunikation eintauchen will, findet hier sowohl den Überblick als auch das Detailwissen. (mc)

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