Embedded World Panasonic zeigt hochauflösende Wärmebildsensorik und neue Funkmodule in Nürnberg

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Auf der Leitmesse Embedded World präsentiert Panasonic Industry im März neue IoT-Lösungen für das Internet der Dinge. Ein Highlight bildet ein Wärmebildsensor, der Personen und Temperaturen präziser erfasst als bisherige Modelle.

Vernetzte Industrie: Panasonic präsentiert neue Funkmodule und Sensortechnologien auf der diesjährigen Embedded World.(Bild:  Panasonic)
Vernetzte Industrie: Panasonic präsentiert neue Funkmodule und Sensortechnologien auf der diesjährigen Embedded World.
(Bild: Panasonic)

Panasonic zeigt im März 2026 auf der Embedded World technische Lösungen für die Vernetzung und Automatisierung . Unter dem Leitmotiv „Powering, Sensing, Connecting“ zeigt das Unternehmen in Halle 4A neue Komponenten, die von hochsensibler Sensorik bis hin zu spezialisierten Energieversorgungen reichen. Der Fokus liegt dabei auf Anwendungen für die Industrieautomation, das intelligente Wohnen sowie die Gebäudeüberwachung.

Thematisiert wird etwa die Weiterentwicklung des Grid-Eye Infrarotsensors. Die Ingenieure nutzen hierfür eine spezielle Technologie zur Empfindlichkeitssteigerung, die auf einer phonetischen Kristallstruktur basiert. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist eine deutlich höhere Auflösung: Das Demonstrationsgerät arbeitet mit 5.120 Pixeln, was einem Raster von 80 mal 64 Messpunkten entspricht. Damit lassen sich Wärmebilder und die Anwesenheit von Menschen wesentlich detaillierter abbilden. Solche Systeme finden unter anderem in intelligenten Gebäuden, bei der Überwachung von Patienten oder als Schutzvorrichtung für Herde Anwendung, da sie eine schnelle und zuverlässige Temperaturkartierung ermöglichen.

Unsichtbare Abschirmung und weite Blickwinkel

Erstmals präsentiert das Unternehmen in Europa die transparente Leitfolie Finex. Diese dient dazu, elektromagnetische Wellen abzuschippen, ohne die Sicht durch das Material zu beeinträchtigen. Die Metallgitterstruktur verbindet eine hohe Lichtdurchlässigkeit mit einem geringen elektrischen Widerstand. Die Folie lässt sich biegen und unkompliziert mit einem herkömmlichen Cutter oder Rollschneider zuschneiden, was die Integration in verschiedene Gehäuseformen vereinfacht.

Ebenfalls neu ist ein Bewegungssensor vom Typ Papirs, der durch eine besonders flache Linse auffällt. Diese Bauform erlaubt es Entwicklern, den Sensor dezent in ästhetisch anspruchsvolle Oberflächen einzubetten. Mit einem Sichtfeld von rund 136 Grad in der Horizontalen wie Vertikalen deckt die Komponente einen weiten Bereich ab, was einen Fortschritt gegenüber bisherigen Passiv-Infrarot-Technologien darstellt.

Für die drahtlose Kommunikation zeigt Panasonic das Modul Pan W602, das Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.4 unterstützt. Es soll Herstellern helfen, Produkte für das 2,4-GHz-Band oder den Dual-Band-Betrieb schneller auf den Markt zu bringen. Ergänzend dazu ermöglicht das Modul Pan B611 die Entwicklung von Geräten, die den Smart-Home-Standard Matter nutzen. Abgerundet wird das Portfolio durch Amorton-Solarzellen, die auch bei schwachem Licht Energie liefern und sich in komplexe Geometrien einpassen lassen, sowie durch Batterien, die für eine gleichbleibende Leistung in einem weiten Temperaturbereich ausgelegt sind. (mc)

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