Sensorsimulation Skalierbare Plattform simuliert und testet Sensoren

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Nvidia bietet mit der Omniverse Cloud Sensor RTX eine Plattform für realistische und physikalisch präzise Sensorsimulationen in virtuellen Umgebungen. Nicht nur die Entwicklungskosten könnten sinken.

Eine skalierbare Sensor-Plattform simuliert physikalisch präzise virtuelle Umgebungen. Roretellix und MathWorks entwickeln damit bereits automone Fahrzeuge.(Bild:  Nvidia)
Eine skalierbare Sensor-Plattform simuliert physikalisch präzise virtuelle Umgebungen. Roretellix und MathWorks entwickeln damit bereits automone Fahrzeuge.
(Bild: Nvidia)

Sensoren sammeln Daten aus der realen Welt und Algorithmen verwandeln diese Daten in Informationen. Dabei spielt es keine Rolle, aus welcher Quelle die Daten stammen. Sensoren sind ein milliardenschwerer Wachstumsmarkt und spielen eine entscheidende Rolle in autonomen Fahrzeugen, humanoiden Robotern, in der Industrie oder in mobilen Robotern. Doch bevor physikalische Sensoren zum Einsatz kommen, setzen Entwickler auf Simulation. Hier unterstützt Nvidia mit einer Suite von Microservices: Ominiverse Cloud Sensor RTX.

Mit diesem Ansatz will Nividia die Entwicklung vollständig autonomer Maschinen deutlich beschleunigen, indem realistische und skalierbare virtuelle Testumgebungen bereitgestellt werden. Omniverse Cloud Sensor RTX ermöglicht es Entwicklern, die Sensorwahrnehmung und die zugehörige KI-Software in physikalisch genauen, realistischen virtuellen Umgebungen zu testen. Die zugrundeliegende Technologie basiert auf dem OpenUSD Framework und nutzt Nvidias RTX-Raytracing- und Neural-Rendering-Techniken. Durch die Kombination von realen Video-, Kamera-, Radar- und Lidardaten mit synthetischen Daten können Entwickler umfassende und realitätsnahe Tests durchführen.

Ein digitales Abbild der realen Welt

„Die Entwicklung sicherer und zuverlässiger autonomer Maschinen, die von generativer physischer KI angetrieben werden, erfordert Training und Tests in virtuellen Welten, die auf der Physik basieren“, sagt Rev Lebaredian. Er ist Vizepräsident für Omniverse und Simulationstechnologie bei Nvidia. Laut Lebaredian können Entwickler digitale Zwillinge von Fabriken, Städten und sogar der Erde erstellen.

Die Omniverse Cloud Sensor RTX kann in einer Vielzahl von Szenarien eingesetzt werden. Beispielsweise lassen sich die Funktionsweise eines Roboterarms, die Bewegungen eines Gepäckbandes am Flughafen oder die Präsenz eines Hindernisses auf einer Fahrbahn simulieren. Selbst bei begrenztem Zugang zu realen Daten helfen die Mikroservices dabei, eine Vielzahl von Aktivitäten präzise zu simulieren.

Zusammenarbeit und Verfügbarkeit

Foretellix und MathWorks haben bereits Zugang zu Omniverse Cloud Sensor RTX von Nvidia bekommen. Sie entwickeln damit autonome Fahrzeuge. Die Zusammenarbeit soll es Sensorherstellern ermöglichen, digitale Zwillinge ihrer Sensoren in virtuellen Umgebungen zu validieren und zu integrieren. So sinken Zeit und die Kosten für physisches Prototyping. (heh)

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