Neue Funktionen veröffentlicht LabVIEW 2023 unterstützt Python 3.10

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Mit der Version LabVIEW 2023 Q3 unterstützt die Programmierumgebung unter anderem den Zoom für Blockdiagramme. Seit der Version 2023 Q1 lässt sich auch Python 3.10 in LabVIEW integrieren.

In der aktuellen Version LabVIEW 2023 Q3 wird der Zoom für Blockdiagramme unterstützt sowie Pythony 3.10.(Bild:  NI)
In der aktuellen Version LabVIEW 2023 Q3 wird der Zoom für Blockdiagramme unterstützt sowie Pythony 3.10.
(Bild: NI)

Für seine grafische Programmierumgebung LabVIEW 2023 für die Prüf- und Messtechnik hat NI ein Upgrade angekündigt. Zu den vorgestellten Funktionen gehören:

  • Zoom für Blockdiagramme
  • Schnellwechsel für beschleunigte Objekterstellung
  • Doppelklick zum Erstellen von Steuerelementen oder Indikatoren aus einer Leitung
  • Visuelle Verbesserungen bei Highlight Execution sowie Wahl der Ausführungsgeschwindigkeit
  • Schnelleres Wiedererstellen von Anwendungen und gepackten Projektbibliotheken
  • Unterstützung der virtuellen Umgebung für Python- und LabVIEW-Anwender (vorgestellt Q1 2023)

Laut Website von NI werden die Versionen ab 2022 nach Quartalen benannt. So startete 2022 Q3 und wurde mit Q1 2023 fortgesetzt. Seit der Version Q1 2023 unterstützt NI Python 3.10. Darüber hinaus unterstützt LabVIEW 2023 Q1 virtuelle Anaconda- und venv-Umgebungen mit der neuen Funktion „Session für virtuelle Umgebung öffnen“. Ebenfalls unterstützt wird macOS 13.

Paketbezogene Arbeitsabläufe verbessern

Darüber hinaus haben NI und das JKI eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart, die sich auf die Verbesserung von paketbasierten Arbeitsabläufen in LabVIEW konzentriert. Sie umfasst die Erweiterung der Funktionen des VI Package Manager (VIPM), um ihn für Entwickler robuster und vielseitiger zu gestalten, sowie die Einführung von Dragon. Die erste Version konzentriert sich auf die Verwendung von Projekten und Paketen, und die Zusammenarbeit wird die gemeinsame Nutzung und Wiederverwendung von Code unter Entwicklern weiter verbessern.

„Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit NI“, sagte Jim Kring, CEO des JKI. JKI hat VIPM ursprünglich entwickelt, um LabVIEW-Entwickler bei der Erstellung und Wiederverwendung von LabVIEW-Codebibliotheken zu unterstützen, und seit mehr als einem Jahrzehnt steht VIPM Entwicklern zur Seite.

Die Kooperation mit NI erweitert sowohl die Funktionalität, die allen LabVIEW-Entwicklern im VIPM zur Verfügung steht, als auch den Zugang zu den Ressourcen in VIPM.io. Diese Initiative ist jedoch erst der Anfang. Die neuen Funktionen von LabVIEW verbessern die Benutzerfreundlichkeit, Effizienz und Leistungsfähigkeit der Software, so dass sich Testexperten und Testingenieure darauf konzentrieren können, Testerfolge in Geschäftserfolge umzuwandeln.

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