Robotik auf der CES 2026 Neura bringt 4NE1-Update, 4NE1 Mini und Vierbeiner nach Las Vegas

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Neura Robotics kündigt für die CES 2026 eine neue Generation seines Humanoiden 4NE1 an. Dazu kommen ein kleinerer 4NE1 Mini und ein vierbeiniger Roboter. Dreh- und Angelpunkt bleibt das Neuraverse, das Roboterdaten und „Skills“ zwischen Geräten teilen soll.

Der Neura 4NE1, hier auf der Automatica 2025, wird in einer neuen Generation präsentiert.(Bild:  Neura / David Reger)
Der Neura 4NE1, hier auf der Automatica 2025, wird in einer neuen Generation präsentiert.
(Bild: Neura / David Reger)

Das deutsche Robotik-Startup Neura positioniert sein Neuraverse als Gegenentwurf zum „Einzellernen“ vieler heutiger Roboter: Daten und Erfahrungswerte sollen nicht im Gerät oder beim Betreiber stecken bleiben, sondern über eine gemeinsame Plattform nutzbar werden. Neura spricht von einem Early-Access-Start und stellt einen Marktplatz in Aussicht, über den Entwickler Fähigkeiten und Anwendungen anbieten können. Wie offen Schnittstellen, Datenformate und Regeln für den Datenaustausch ausfallen, lässt die Ankündigung offen.

Neue Plattformen: 4NE1, 4NE1 Mini und ein Quadruped

Für den Messeauftritt nennt Neura mehrere Bausteine: Neura Sync soll Geräte und Roboter verbinden, Neura Gym soll Training in realen Umgebungen unterstützen, Aura AI soll Kontextinformationen liefern. Der Neuraverse Marketplace soll später als Vertriebs- und Austauschplatz für Roboterfähigkeiten dienen. Konkrete Spezifikationen, Preismodelle oder Zeitpläne nennt Neura nicht.

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Die nächste 4NE1-Generation entstand laut Neura in Zusammenarbeit mit Studio F. A. Porsche. Technische Eckdaten zur neuen Generation nennt das Unternehmen in der Mitteilung nicht, kündigt aber Interaktion mit Besuchern am Stand an.

Beim 4NE1 Mini wird Neura konkreter: Der Humanoid soll 52 Zoll groß sein, also rund 1,32 Meter, und Sprachinteraktion, Computer Vision und Reinforcement Learning kombinieren. Als Sicherheitsmerkmal nennt Neura Personenerkennung.

Der vierbeinige Roboter soll weniger als einen Meter hoch sein und 48,5 Pfund Nutzlast tragen, umgerechnet rund 22 Kilogramm. Neura verweist auf Sensorfusion, Kartierung und 360-Grad-Umfelderfassung und sieht Einsatzfelder von Industrie bis Service.

Nvidia Isaac als Unterbau für Training und Simulation

Neura will die gezeigten Roboter nach eigenen Angaben mit Nvidias Isaac-Gr00t-Umfeld betreiben und über Isaac Lab sowie Isaac Sim trainieren und simulieren. Nvidia beschreibt Isaac Gr00t als Entwicklungsplattform für Robotik-Foundation-Models; mit Isaac Gr00t N1 hat das Unternehmen zudem ein offenes humanoides Foundation-Model veröffentlicht. (mc)

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