ESC 2014 Kopenhagen Neun Millionen LEDs beleuchten den Eurovision Song Contest
Das moderne Halbleiter-Licht ist auch in der Bühnenbeleuchtung endgültig angekommen: Beim Finale des Eurovision Song Contest am Samstagabend in Kopenhagen kommen rund neun Millionen LEDs zum Einsatz.
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LEDs: 12 Points. So könnte man die Entwicklung im Lichtdesign des europäischen Musik-Events zusammenfassen. Wenn am Samstagabend Elaiza für Deutschland auf die Bühne gehen, dann haben Lichtdesigner bereits Monate der Arbeit hinter sich, um in einer computergenerierten 3-D-Umgebung der ESC-Halle die Lichtchoreografie für 37 Songs zu generieren.
Von den insgesamt 3000 elektronisch gesteuerten Scheinwerfern, die in der 60 Meter hohen ehemaligen Werfthalle das Geschehen erhellen, sind 730 LED-basiert. Dazu kommen rund 1200 Quadratmeter an LED-Flächen, die gleichermaßen als Beleuchtungselemente wie als Displays dienen können. Auch die Bühne selbst besteht aus LED-Screens, die mit Glas abgedeckt sind. So kommen insgesamt neun Millionen LEDs zusammen.
Weitere elektronische Highlights des European Song Contest 2014:
- Für zusätzliche Effekte sorgen 32 Beamer, die Bilder und Videos auf spezielle Flächen aus Polycarbonat projizieren.
- Insgesamt 10 Mischpulte regeln des Sound in der Halle und für die Fernsehübertragung. Insgesamt 100 Funkstrecken sind im Einsatz, um Mikrofone und In-Ear-Monitore der Künster drahtlos zu bedienen.
- Für den Sound in der Halle wurden 11.424 kg an Lautsprechern und Verstärkern unter die Decke der Halle gehängt.
- Für die TV-Übertragung in alle Welt sind 22 Kameras im Einsatz, darunter zwei Krankameras. Erwartet werden rund 180 Millionen Zuschauer weltweit.
- Für das Web-Angebot des European Song Contest wird mit rund 100 Millionen Seitenaufrufen gerechnen.
- Der Sieger darf einen Papierschnitzelregen aus 22 Konfettikanonen über sich ergehen lassen.
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