Fertigung von Blitz- und Überladungsschutztechnik Neues Stammwerk von DEHN ist eröffnet

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Bereits vor der Coronapandemie hat sich DEHN, Spezialist für Blitz- und Überspannungsschutz, dazu entschlossen, in Mühlhausen ein neues Stammwerk zu errichten. Das ist nun fertig gebaut und bietet rund 600 Mitarbeitenden ergonomische Arbeitsplätze in der Fertigung und mehr.

Mehr Kapazität für die Megatrends unserer Zeit: DEHN eröffnet neues Stammwerk in Mühlhausen.(Bild:  DEHN)
Mehr Kapazität für die Megatrends unserer Zeit: DEHN eröffnet neues Stammwerk in Mühlhausen.
(Bild: DEHN)

Wird  Schutz von Gebäuden, Anlagen und elektrischen Systemen vor den Auswirkungen von Blitzschlägen und Überspannungen benötigt, dann sind unter anderem die angebotenen Lösungen von DEHN interessant. Das Unternehmen hat bereits vor der Coronapandemie entschieden, im Neumarkter Mühlhausen mit einer Investition von mehr als 50 Millionen Euro ein neues Stammwerk zu errichten. Das wurde über zwei Jahre lang errichtet, ist inzwischen fertiggestellt und bietet über 600 Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden in der Fertigung sowie darüber hinaus.

Ein Entscheidungsgrund für ein Stammwerk in der Oberpfalz war die gestiegene Nachfrage nach den DEHN-Lösungen. Die Kapazitätserweiterung, so die Verantwortlichen des Unternehmens, wurde dringend benötigt, angesichts technischer und globaler Megatrends wie erneuerbare Energien, Digitalisierung und Elektromobilität. Entsprechend ist das neue Werk rundum mit modernsten Technologien und ergonomischen Arbeitsmitteln ausgestattet.

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Ökologischer Neubau

Das neue Stammwerk erfüllt unter anderem die Anforderungen des KfW-40-Standards. Ein Gebäude, das den KfW-40-Standard erfüllt, zeichnet sich durch einen sehr niedrigen Energiebedarf aus. Es muss einen Jahres-Primärenergiebedarf von höchstens 40 Prozent im Vergleich zu einem Referenzgebäude nach der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) aufweisen. Weiterhin gelten strenge Anforderungen an die Wärmedämmung, die Qualität der Gebäudetechnik und den Einsatz erneuerbarer Energien.

Entsprechend bietet das neue Stammwerk von DEHN laut eigenen Aussagen Fernwärme, die Gebäudeheizung und -kühlung mittels Betonkernaktivierung, ein 3.400 m² großes begrüntes Dach sowie Fotovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von ca. 1.250 kWp. So produziert das Unternehmen rund 60 Prozent der Energie selbst, die in dem Werk benötigt wird.

„In Mühlhausen verbinden wir neueste Möglichkeiten der Arbeitswissenschaften mit fertigungstechnischer Innovation und nutzen die Chancen der Digitalisierung, um die Arbeitsplätze optimal in den Fertigungsprozess zu integrieren“, so Christian Köstler, COO der DEHN SE. „Das heißt für uns, dass Arbeitsplätze ergonomisch und individuell eingerichtet werden können und sinnvoll durch digitale Prozesse unterstützt werden. Die Materialbereitstellung erfolgt durch autonome, fahrerlose Transportsysteme, die ihrerseits für einen reibungslosen Produktionsablauf sorgen." (sb)

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