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Wasserstofferzeugung vor Ort durch Elektrolyse
In der neuen Station in Hamburg wird Wasserstoff vor Ort per Elekrolyse gewonnen. Mit einem hocheffektiven und weitgehend wartungsfreien PEM-Elektrolyseur will Shell ein innovatives Verfahren zur Erzeugung von Wasserstoff erforschen. Die dazu benötigte Energie stammt zu 50% aus zertifiziertem erneuerbaren Strom, die weiteren 50% aus Regelenergie.
Durch die Speicherung elektrischer Energie in Form von Wasserstoff leistet Shell einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende in Deutschland. Gerade die Speicherung volatiler Energiemengen aus Wind- und Solaranlagen gilt als eine der ungelösten Herausforderungen.
„Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle können einen erheblichen Beitrag leisten, um Deutschland zum Leitmarkt für nachhaltige Mobilität zu machen“, so Peter Blauwhoff. Ihr Vorteil liegt in der deutlichen Minderung von CO2-Emissionen; der Betrieb eines Brennstoffzellenfahrzeugs gilt sogar als lokal emissionsfrei.
H2Mobility ist auf die Unterstützung durch die Politik angewiesen
Blauwhoff betonte zugleich, dass H2Mobility auf die Unterstützung durch die Politik angewiesen bleibe: „Nur so können wir erreichen, dass die Vorreiter-Unternehmen auf diesem Gebiet nicht benachteiligt werden und die Wasserstoffwirtschaft schon bald Realität wird. Wir begrüßen daher ausdrücklich das Engagement der Bundesregierung.“
Shell sieht in Wasserstoff eine Möglichkeit, um das Kraftstoffangebot zu diversifizieren. Nötig sind allerdings eine kritische Masse Fahrzeuge und – damit die Autofahrer ihre Wasserstoff-Fahrzeuge betanken können – die Schaffung von genügend H2-Tankstellen.
Mit dem neuen und innovativen Angebot bietet die Shell Tankstelle an der Schnackenburgallee übrigens für Kraftfahrzeuge fast aller Antriebsarten den richtigen Kraftstoff, sei es Benzin und Diesel, Autogas (LPG), Erdgas (CNG) oder nun auch Wasserstoff. Die Tankstelle liegt an der stark befahrenen Ausfallstraße Schnackenburgallee in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A7.
Clean Energy Partnership will Wasserstoff als „Kraftstoff der Zukunft” etablieren
Die Clean Energy Partnership – ein Zusammenschluss von neunzehn führenden Unternehmen – hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wasserstoff als „Kraftstoff der Zukunft” zu etablieren. Mit Air Liquide, den Berliner Verkehrsbetrieben BVG, BMW, Bohlen & Doyen, Daimler, EnBW, Ford, GM/Opel, der Hamburger Hochbahn, Honda, Hyundai, Linde, Shell, Siemens, den Stuttgarter Straßenbahnen SSB, TOTAL, Toyota und Volkswagen beteiligen sich Technologie-, Mineralöl- und Energiekonzerne sowie die Mehrzahl der größten Automobilhersteller und führende Betriebe des öffentlichen Nahverkehrs an dem wegweisenden Zukunftsprojekt. Seit 2008 wird die CEP durch das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) gefördert.
Wasserstofftankstellen
Infrastruktur in Deutschland wird bis Ende 2015 deutlich verbessert
OEM
Golf Variant HyMotion mit Wasserstoff-Brennstoffzelle
Wasser statt Abgase
Audi A7 Sportback h-tron quattro und Honda FCV Concept mit Brennstoffzellenantrieb
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