Roadmap NEC arbeitet an RISC-V-basiertem Supercomputer

Von Sebastian Gerstl 1 min Lesedauer

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RISC-V wird nun auch für Supercomputer intereessant: Der japanische Systementwickler NEC arbeitet zusammen mit dem RISC-V-Prozessorentwickler Esperanto Technologies wird an einer Roadmap für Chips und Software für High-Performance-Computing auf Basis der quelloffenen Prozessorarchitektur.

ET-Compute-Server von Esperanto Technologies. Der auf RISC-V fokussierte Entwickler hocheffizienter SoCs ist eine Partnerschaft mit NEC zur Entwicklung von Chips und Software für Supercomputer auf RISC-V-Basis eingegangen.(Bild:  Esperanto Technologies)
ET-Compute-Server von Esperanto Technologies. Der auf RISC-V fokussierte Entwickler hocheffizienter SoCs ist eine Partnerschaft mit NEC zur Entwicklung von Chips und Software für Supercomputer auf RISC-V-Basis eingegangen.
(Bild: Esperanto Technologies)

Vor vier Jahren belegte erstmals ein ARM64-basiertes System Rang 1 der schnellsten Supercomputer, derzeit sind im High-Performance-Computing wieder x86-gestützte Systeme tonangebend. NEC bringt nun eine weitere Architektur ins Spiel: Zusammen mit dem kalifornischen Startup Esperanto Technologies, bekannt für die hochperformante ET-Maxion-Familie auf 64-Bit-RISC-V-Basis, erarbeitet das japanische Unternehmen eine Roadmap für Chips und Software für Hochleistungscomputer.

Demnach werden die beiden Unternehmen an einer Architektur für Supercomputern arbeiten, die auf dem RISC-V-Befehlssatz basieren. Die Zusammenarbeit soll von der langjährigen Erfahrung von NEC in der Entwicklung von Supercomputern und Software-Stacks mit dem Fachwissen von Esperanto in der Entwicklung energieeffizienter RISC-V-Chips.

Beide Unternehmen setzen bei der Kooperation auf Synergien im Bereich künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen. NEC verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Vektorverarbeitung und hat sich in den letzten Jahren aktiv für die Integration von KI und ML in seine Supercomputer eingesetzt. Das Flaggschiffprodukt von Esperanto, der ET-SoC-1, vereint über tausend RISC-V-Kerne auf einem einzigen Chip und bietet einen hohen Durchsatz für KI-Inferenz-Workloads bei gleichzeitig niedrigem Stromverbrauch - typischerweise unter 30 W. Die nächste Produktgeneration, die derzeit entwickelt wird, soll laut Esperanto spezielle Funktionen für HPC und eine breitere Palette von KI-Anwendungen enthalten.

„Wir freuen uns auf den Beginn dieser strategischen Zusammenarbeit mit NEC, die dazu beitragen wird, Supercomputing-Lösungen durch die Verbesserung der Leistung pro Watt voranzutreiben und gleichzeitig Esperanto bei der Realisierung von Chip-Level-Lösungen für kombinierte KI- und HPC-Workloads zu unterstützen“, sagte Art Swift, CEO von Esperanto Technologies. (sg)

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