Automotive-Vernetzung

MOST150 macht Infotainment-Systeme noch leistungsfähiger

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Neue Funktionen für künftige Generationen von Infotainment-Systeme

Fazit ist, dass die Entscheidung für MOST150 es ermöglicht, neue Funktionen für künftige Generationen von Infotainment-Systemen zu realisieren, wobei bewährte Mechanismen und Applikationsschnittstellen gegenwärtiger Systeme wiederverwendet werden können. Die Bandbreite von MOST150 reicht aus, um ein Mehrplatzsystem zu bauen, bei dem von jedem Sitz aus auf jede Audio- und Videoquelle zugegriffen werden kann.

Weniger Verbindungen für eine konsistentere Systemarchitektur

Während im kommenden System bestimmte Videodaten der Head-Unit über den MOST150-Bus übertragen werden, ist das Ziel, dies auf Videodaten von Slave-Geräten auszudehnen (z.B. die eines TV-Tuners). Dadurch wird die Zahl an Verbindungen weiter reduziert und so eine konsistente Systemarchitektur erreicht.

Bewährter Standards der IT-Welt erleichtern die Einführung neuer Funktionen

Neben der Unterstützung von IP für den Internetzugriff haben wir bereits erfolgreich IP-basierte Protokolle und Mechanismen für andere Einsatzfälle genutzt. Die Basis dafür ist der neue MEP-Kanal von MOST150, der einen effizienten und einfachen Weg bietet, um IP-Daten zu übertragen. Der weitere Einsatz bewährter Standards der IT-Welt erleichtert es zukünftig, neue Funktionen wie beispielsweise den Universal-Plug-and-Play-Standard (UPnP) schneller und leichter einzuführen.

* * Dr. Alexander Leonhardi ist in der Entwicklung Elektrik/Elektronik-Telematik der Daimler AG für die Systemarchitektur der Infotainment-Systeme verantwortlich. Er vertritt die Daimler AG im Technical Coordination Committee der MOST Cooperation.

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* Stefan Wachter ist Manager für Systemvernetzung im Bereich Telematik der Daimler AG in Sindelfingen. Er repräsentiert Daimler im Steuerkreis der MOST Cooperation.

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* Marcus Bösinger ist verantwortlich für die Validierung von MOST150 in der Elektrik/Elektronik-Entwicklung der Daimler AG. Er vertritt Daimler in der Arbeitsgruppe Device Architecture der MOST Cooperation.

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* Torsten Pech arbeitet in der Elektrik/Elektronik-Entwicklung im Bereich Telematik der Daimler AG. Er ist verantwortlich für die Systemarchitektur von MOST im künftigen Mercedes-Infotainmentsystem.

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