Kondensatoren MLCCs im 1206- und 1210-Format jetzt mit über 100 µF

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

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(Bild: Murata)

Murata hat seine MLCCs (Monolithic Ceramic Capacitors) der GRM-Serie im 1206- und 1210-Format um drei Typen mit Kapazitäten von mehr als 100 µF ergänzt. Die immer fortschrittlicher werdende Funktionalität elektronischer Geräte und der ständig knapper werdende Platz in den Gehäusen dieser Produkte stärkt die Nachfrage nach Kondensatoren, die kleine Abmessungen mit hoher Kapazität verbinden. Traditionell wurden bei Kapazitätswerten über 100 µF Polymer-Kondensatoren verwendet. MLCCs zeichnen sich jedoch durch wesentlich bessere ESR-Eigenschaften aus als Polymer-Kondensatoren und sind außerdem kompakter. Die Verfügbarkeit von MLCCs mit höheren Kapazitätswerten kann somit dazu beitragen, den allgemeinen Platzbedarf zu verringern.

Die Kondensatoren der GRM-Serie im 1206-Format sind jetzt mit Kapazitäten von 150 µF und 220 µF erhältlich. Die Nennspannung beträgt bei beiden Bauelementen 6,3 V. Die Produkte im geringfügig größeren 1210-Format wurden durch einen MLCC mit 300 µF und 4,4 V Nennspannung ergänzt. Alle drei neuen Bauelemente besitzen eine Toleranz der Klasse M (±20%) sowie die Temperaturcharakteristik X5R. Die Kapazitätsänderung in einem Temperaturbereich von –55 bis 85 °C ist somit nicht größer als ±15%.

Typische Anwendungen sind der Einsatz als Entkopplungs-Kondensatoren an niedrigen Versorgungsspannungen für programmierbare Logikbausteine und Prozessoren, beispielsweise in Servern, Netzwerken und Datenkommunikations-Infrastrukturen.

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