Strategische Zusammenarbeit Mit FPGAs lässt sich Leistungselektronik schneller entwickeln
Eine strategische Zusammenarbeit planen National Instruments und Semikron: Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, dass der Entwicklungs- und Implementierungsaufwand für Stromrichter auf ein Viertel gesenkt werden kann. Eine wichtige Rolle spielen FPGAs.
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Künftig werden National Instruments und Semikron zusammenarbeiten, um den Entwicklungs- und Implementierungsaufwand für Stromrichter auf ein Viertel zu reduzieren. Im Speziellen geht es um Entwicklungen bei erneuerbaren Energien, Systemen zum Speichern von Energie und speziellen Frequenzumrichtern mit einer Leistung von mehr als 50 kW.
Die Zusammenarbeit verbindet die Baureihen SEMIKUBE, SEMISTACK und SKiiPSTACK mit dem General Purpose Inverter Controller (GPIC) von National Instruments und der Softwareumgebung LabVIEW FPGA. Die Leistungselektronik-Baugruppen von Semikron werden in fünf Produktionszentren auf vier verschiedenen Kontinenten produziert, was globale Fertigungskapazität mit kurzen Lieferzeiten garantiert.
Umrichter-Topologien von 50 kW bis 5 MW
Im Gegensatz zu herkömmlichen DSP-basierten Steuerungen, enthält das NI GPIC mit einem FPGA von Xilinx „Zynq 7020“, hunderte eingebetteter DSP-Kerne, die bis zu 70-mal mehr Leistung bei gleichem Preis erbringen. Die Werkzeuge von NI umfassen verschiedene Bibliotheken von Leistungselektronik-Fließkomma-Regelalgorithmen für verschiedene Umrichter-Topologien von 50 kW bis 5 MW.
Die beiden Hersteller bieten einen umfassenden Katalog an Werkzeugen, der die Auswahl voll qualifizierter und einsatzbereiter Leistungsbaugruppen, Steuerungsalgorithmen, den NI Multisim-Schaltungsentwurf und FPGA-Simulation, Hardware-in-the-Loop- (HIL-)Tests in Echtzeit, elektrische Leistungsanalyse und Stromnetz-Kommunikationsprotokolle enthält.
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