AC/DC-Netzteile Mit digitaler Steuerung über den PMBus

Von Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther 2 min Lesedauer

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TTI Europe unterstützt die Entwicklung von Ladestationen für mobile Industrie- und Serviceroboter mit AC/DC-Netzteilen mit Einzelausgang der Artesyn-LCM-Serie von Advanced Energy. Diese robusten und zuverlässigen Geräte sind für das schnelle und effiziente Aufladen der Batterien von Fahrerlosen Transportfahrzeugen (AGV) und Autonomen Mobilen Robotern (AMR) an Ladeanlagen ausgelegt.

(Bild:  TTI)
(Bild: TTI)

„Batteriebetriebene AGVs und AMRs haben in der Intralogistik ein Ladegerät-zu-Fahrzeug-Verhältnis von etwa 1:3, und in diesen Ladestationen befindet sich ein AC/DC-Netzteil, wie das der LCM-Serie“, so Markus Lorenz, Director, Industry Marketing, Industrial EMEA bei TTI, Inc. „Diese hocheffizienten Geräte versorgen den Laderegler mit einer konstanten Ausgangsspannung für das Aufladen der Batterie, die sich entweder in der Ladeanlage selbst oder in dem mobilen Roboter befinden kann. Wenn kein Laderegler vorhanden ist und das Netzteil die Batterie direkt laden soll, muss die Batteriespannung überwacht werden. Die Ausgangsspannung des LCM-Netzteils kann über den PMBus entsprechend den vom Batteriemanagementsystem ausgegebenen Werten für den Ladezustand (State-of-Charge, SOC) und den Alterungszustand (State-of-Health, SOH) angepasst werden.“

Die LCM-Serie umfasst fünf Varianten zwischen 300 und 3.000 W Sie bieten bei Volllast einen Wirkungsgrad von bis zu 93 Prozent, wodurch die Betriebskosten gesenkt und die thermische Leistung verbessert wird. Viele Modelle dieser Serie erfordern keine Leistungsdrosselung bei niedriger Eingangsspannung. Die Front-End-Netzteile mit einem Ausgang eignen sich für Betriebsspannungen zwischen 90 und 264 VAC für den internationalen Einsatz und bieten einen Weitbereichseingang von 85 bis 264 VAC bei den Serien LCM300 und LCM600.

Die LCM-Serie ist mit Ausgangsspannungen von 12, 15, 24, 36 und 48 V erhältlich – die LCM1500-Serie umfasst ein zusätzliches 28-V-Gerät, die Serie LCM3000 ein 18-V- und ein 72-V-Gerät. Alle Ausgangsspannungen sind auf einen Prozentsatz ihres Nennwerts einstellbar, sodass eine beliebige Ausgangsspannung zwischen 9,6 V und 57,6 V zur Verfügung gestellt werden kann, um nicht standardmäßige Netzspannungen zu berücksichtigen. Darüber hinaus ermöglicht Current Sharing die Parallelschaltung mehrerer Netzteile für Anwendungen mit höherem Leistungsbedarf.

Dank digitaler Steuerung über die PMBus-Schnittstelle und die grafische Benutzeroberfläche (GUI) kann die LCM-Serie an die jeweiligen Anforderungen der Ladeanlage angepasst werden. Die implementierte Blindleistungskompensation bietet je nach Modell einen typischen Leistungsfaktor von 0,95, 0,98 oder 0,99. Ein OR-ing-FET schützt bei Ausfall einer Ausgangsstromversorgung, wenn Geräte der LCM-Serie parallel geschaltet sind. Die Geräte sind außerdem standardmäßig mit Überlast-, Überspannungs- und Übertemperaturschutz ausgestattet.

„Smart Speed“-Lüfter passen die Lüfterdrehzahl an den Kühlbedarf des Netzteils und den Laststrom an. Diese Art der Lüftersteuerung spart nicht nur Strom, sondern verlängert durch geringeren Verschleiß der Lüfter auch die Lebensdauer des Geräts. Außerdem sorgen diese Lüftersteuerungen für einen sehr niedrigen Geräuschpegel und bieten gleichzeitig ein eigenständiges Thermomanagement.

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