Softwarebasiertes Allroundtalent Mit der VirtualBench setzt NI auf einfache Bedienung
Sie integriert fünf Messgeräte in einem System: Die VirtualBench von National Instruments ist ein Universalmessgerät, das an PC und iPad angeschlossen wird. Künftig soll auch Android unterstützt werden.
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Fünf Messgeräte hat National Instruments in seine NI VirtualBench vereint. Doch ist das wirklich neu? Erst im Februar diesen Jahres hat Tektronix mit dem MDO3000 ein Oszilloskop mit sechs integrierten Geräten vorgestellt. Doch National Instruments geht einen anderen Weg. Hierbei handelt es sich auch um eine Boxlösung: ein Universalgerät, das ein Mixed-Signal-Oszilloskop, ein Funktionsgenerator, ein Digitalmultimeter, ein programmierbares Netzteil und digitale I/O kombiniert.
Doch fehlt hier gänzlich das Bediendisplay. Anwender interagieren mit VirtualBench, indem sie einen PC oder ein iPad anschließen und über Softwareanwendungen kommunizieren. Die Box wird als eigenständige Hardware erkannt, sobald sie an ein System angeschlossen wird.
Schauen wir uns die fünf integrierten Geräte genauer an. Die Box verfügt über acht digitale und bidirektionale I/O-Anschlüsse. Das verbaute Mixed-Signal-Oszilloskop bietet eine Bandbreite von 100 MHz und eine Sample-Rate von 1 GS/s. Zudem lassen sich zwei analoge Signalleitungen anschließen und bis zu 34 digitale Signale.
Der Funktionsgenerator bietet einen Kanal und eine maximale Sinusfrequenz von 20 MHz. Zu den Signalformen gehören neben Sinus, Rechteck, Dreieck, Rampe und DC-Signal. Mit der Verwendung von LabVIEW ist es auch möglich für beliebig geformte Ausgangssignale zu erzeugen. Das digitale Multimeter bietet eine Auflösung von 5½ Bit und kann eine Eingangsspannung bis zu 300 Volt und einen Eingangsstrom von maximal 10 Ampere messen. Das regelbare Netzteil bietet drei Kan äle mit variablen Strom/Spannung (6 V @ 1 A, 25 V @ 0,5 A, -25 V @ 0,5 A)
Mit der VirtualBench ermöglicht es National Instruments, Entwicklern und Ingenieuren mit einer modernen Rechnerplattform zu unterstützen und dazu aktuelle Technologien wie Multitouch-Displays, Multicore-Prozessoren, Wireless-Anbindung und schließlich einfache Bedienoberflächen einzusetzen. Damit lassen sich Schaltkreise einfacher validieren und Fehler effizienter beheben.
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