Berührungsfreie Drehmomentsensoren Messen, wenn es eng wird

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Berührungsfreie Drehmomentsensoren nach dem Prinzip der Magnetostriktion eignen sich für Messungen in engen Hohlräumen und Getrieben.

Anbieter zum Thema

Berührungsfreie Drehmomentsensoren nach dem Prinzip der Magnetostriktion. Die Sensork ist wartungsfrei.
Berührungsfreie Drehmomentsensoren nach dem Prinzip der Magnetostriktion. Die Sensork ist wartungsfrei.
(Bild: NCTE)

Die berührungsfreien Drehmomentsensoren von NCTE sind serientauglich: Sie sind robust, haltbar und präzise. Damit sind wartungsfreie Sensoriklösungen möglich, die so lange halten wie das Fahrzeug, der Roboter, die Anlage selbst, während ihre einfache Technik große, auch für OEM-Serienprodukte attraktive Kostenstrukturen bietet. Die Drehmomentmessung in Hohlwellen erfolgt mit leistungsführenden Kabeln und Innenwellen.

Dazu magnetisiert der Hersteller die Hohlwellen mit innenliegenden leistungsführenden Kabeln zu Primärsensoren. Die gekapselten Sekundärsensoren sind geschützt vor magnetischen Störfeldern aller Art und erfüllen alle EMV-Anforderungen. Auch Innenwellen können als Primärsensoren magnetisiert werden. Damit sind hochpräzise Drehmomentmessungen in engen Bauräumen möglich, beispielsweise in Getrieben oder Antrieben.

Im patentierten NCTE-Prozess wird die Welle selbst zum Primärsensor. Das erzeugte Magnetfeld ist langzeitstabil und unempfindlich gegen anspruchsvolle Umgebungsbedingungen wie Vibrationen, hohe Umdrehungszahlen und Temperaturen. Die Sensoren erlauben präzise Echtzeitmessungen, um die Produktivität und Effizienz zu steigern und gleichzeitig auch die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Gespart wird dabei an Gewicht, es wird Schutz vor Überlast geboten und die Antriebssteuerung optimiert. Die Sensoren liefern Daten zur Entwicklung für verbesserte Motoren oder Maschinen, bei Bedarf auch in hochauflösender Abtastrate. (heh)

(ID:44024603)