Digitale Marktplätze Maschinenbau der Zukunft auf der Hannover Messe

Quelle: Pressemitteilung Baumüller 2 min Lesedauer

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Gemeinsam mit vier Partnern zeigt Baumüller zur Hannover Messe, wie flexibel Maschinenbauer und -anwender in Zukunft mit PLC-Plattformen, einem „digitalen Zwilling“ und smarten Antriebsfunktionen arbeiten können.

Auf der Hannover Messe zeigt Baumüller drei Use Cases zur Zukunft des Engineerings(Bild:  Neumüller)
Auf der Hannover Messe zeigt Baumüller drei Use Cases zur Zukunft des Engineerings
(Bild: Neumüller)

Am Beispiel einer 3-Achs-Applikation präsentieren Baumüller, Flecs Technologies, Schubert System Elektronik, MapleSoft und IniNet Solutions auf dem Baumüller-Stand A28 in Halle 7, wie zugehörige Simulationsmodelle und Softwarelösungen in Rekordzeit auf unterschiedlichsten Plattformen installiert werden können.

Damit wollen die Partner praxisnah demonstrieren, auf welche Weise digitale Marktplätze den Maschinenbau in Zukunft unterstützen werden. Im ersten Anwendungsfall geht es darum, eine bestehende Applikation um weitere Funktionalitäten zu erweitern. So können Anwender beispielsweise nachträglich die Funktion „Smart Energy Monitoring“ (Erfassen und Auswerten des Energieverbrauchs einzelner Achsen oder der gesamten Maschine) über einen Web-Shop erwerben und anschließend die Parametrier-Software „ProDrive“ von Baumüller als Schnittstelle zwischen Online-Marktplatz und Servoantrieb nutzen, um diese Funktion auf den Antrieben in der Maschine zu aktivieren.

Hardware-unabhängige Edge-Plattformen als Use Case

Ein weiteres Beispiel ist der Datenaustausch per OPC UA zwischen den Antrieben in der Maschine und Edge-PCs bzw. der Cloud. Die ebenfalls über den digitalen Marktplatz erhältliche App „ProDataX“ stellt bereits vorhandene Daten wie Leistung, Strom, Drehmoment, Drehzahl oder Position unabhängig vom in der Maschine verwendeten Feldbus bereit, um diese zum Beispiel in einem Dashboard darzustellen oder weiterführende Analysen durchzuführen. Dabei ist die App mit verschiedensten Steuerungs- und IoT-Plattformen kompatibel, und die Verbindung zwischen der Automationsebene und der Cloud-Infrastruktur lässt sich direkt im Browser grafisch programmieren.

Digitaler Zwilling ist unabhängig vom Engineering-Tool

Und schließlich steht mit „ProSimulation“ eine Software für die Simulation elektrischer Antriebssysteme im FMI-Standard (Functional Mock-up Interface) zur Verfügung. Über den digitalen Marktplatz lassen sich Mechanik- und Reglermodelle für die virtuelle Inbetriebnahme herunterladen, welche beispielsweise das Regelverhalten der Baumüller Antriebe realitätsgetreu nachbilden. So lässt sich der „digitale Zwilling“ eines Maschinen-Antriebsstrangs einfach aufbauen und virtuell in Betrieb nehmen, was Zeit im Entwicklungsprozess sparen hilft.

Alle Anwendungsfälle zeigen, wie durch offene Systeme die Flexibilität im Bereich Antriebe, Steuerungen und der Antriebssimulation erhöht wird. Dies ermöglicht Maschinenherstellern und -anwendern ungeahnte Kombinationsmöglichkeiten von Automatisierungskomponenten

und -software und eröffnet damit zahlreiche neue Einsatzgebiete. Für die Auswahl der am Baumüller-Stand auf der Hannover Messe präsentierten Use Cases stand eine mögliche Anwendung mit einem funktionsfähigen Lizensierungs-Mechanismus im Fokus. (cg)

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