embedded world 2015 LieberLieber Software zeigt Embedded Engineer

Redakteur: Stefan Liebing

Auf der embedded world hat LieberLieber Software den Embedded Engineer präsentiert. Daniel Siegl, Geschäftsführer von LieberLieber Software, stellt uns sein neues Produkt und dessen Möglichkeiten vor.

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Daniel Siegl, Geschäftsführer von LieberLieber Software
Daniel Siegl, Geschäftsführer von LieberLieber Software
(Bild: LieberLieber/pressetext)

Herr Siegel, bitte stellen Sie die Firma LieberLieber Software und Ihre Position in Ihrer Firma kurz vor.

LieberLieber Software hat seinen Firmensitz in Wien und Partnerschaften in der ganzen Welt. Wir sind seit knapp 20 Jahren im Software Engineering tätig und haben uns auf Model Engineering spezialisiert. Im Rahmen der modellbasierten Entwicklung stehen Zusatzprodukte für Enterprise Architect von Sparx Systems sowie Anpassungen für verschiedenste Industrie- und Anwendungsbereiche im Fokus.

Was war Ihr Produkt-Highlight auf der embedded world 2015?

Wir präsentieren in Nürnberg unsere Enterprise Architect Erweiterung „LieberLieber Embedded Engineer“. Dieses Produkt besteht aus „LieberLieber uml2code“, einem Codegenerator für Embedded Systeme, sowie „LieberLieber uml debugger“, dem ersten in Enterprise Architect integrierten grafischen UML-Debugger. Durch enge Partnerschaften mit hoch spezialisierten Anbietern wie PLS, Lauterbach, Willert, Green Hills oder iSystem stellen wir Entwicklern eine durchgängige Werkzeugkette zur effizienten Anwendung modellgetriebener Ansätze in der Embedded Software-Entwicklung zur Verfügung.

Welches Problem löst Ihr Angebot, wodurch zeichnet es sich insbesondere aus?

Wir registrieren schon seit geraumer Zeit ein deutlich wachsendes Interesse an modellbasierten Embedded-Entwicklungen. Bislang fehlte es diesem Zukunftsmarkt allerdings noch an optimierten Lösungen, um die entstehende Software direkt aus dem Modell heraus auf der spezifischen Hardware testen und debuggen zu können. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern erschließen wir Embedded-Entwicklern völlig neue Möglichkeiten, die ihnen letztlich viel Zeit und Geld sparen helfen. Spezifisch ist bei unserem modellgetriebenen Ansatz nicht zuletzt der Umstand, dass bereits bestehender Code weiter verwendet werden kann und nicht neu erstellt werden muss.

Video: Interview mit Daniel Siegl auf der embedded world 2015

Für welche Produkte, Dienstleistungen und Lösungen steht Ihre Firma?

Unser Spezialgebiet ist wie erwähnt die modellbasierte Entwicklung auf Basis von Enterprise Architect. Dabei verfolgen wir einen sehr pragmatischen und von Kunden geschätzten Zugang, der die Koexistenz von handgeschriebenem und generiertem Code unterstützt.

In unseren Projekten empfehlen wir darüber hinaus, dass Codegeneratoren nicht zum ersten Mal bei dem neu zu startenden Projekt eingeführt werden. Das führt nämlich aus unserer Erfahrung immer wieder zu Überforderung und unnötigen Risiken. Viel zielführender ist es hingegen, mit einem bereits sehr gut bekannten Projekt in die Codegenerierung einzusteigen.

Gerade im Umfeld der Embedded Systems tritt die modellbasierte Entwicklung gerade einen umfassenden Siegeszug an. In diesem sehr anspruchsvollen Bereich ist es nämlich fast unmöglich, die jeweils aktuellsten Sicherheitsnormen zu erfüllen, ohne auf Mechanismen aufsetzen zu können, die sicherstellen, dass die Dokumentation dem Produkt entspricht. Im Hinblick auf die Herausforderungen, die sich durch den vermehrten Einsatz von Multicore Architekturen ergeben, wird sich dieser Trend noch weiter verstärken.

Für uns und unsere Kunden steht daher fest: Es gibt viele sehr gute Gründe, um bei einem bereits laufenden Embedded-Projekt damit zu beginnen, Teile der Funktionalität modellbasiert zu entwickeln. So lässt sich der modellbasierte Ansatz Schritt für Schritt in ein Unternehmen tragen, ohne dabei bereits bestehenden Code wegwerfen zu müssen und die Entwickler zu überfordern.

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