LOPEC Leuchtende Insekten aus flexibler organischer Elektronik
Das enorme Potenzial der flexiblen Elektronik in Anwendungen überführen – das ist das Ziel des Projekts flex+. Erste Ergebnisse in Form von Insekten werden auf der diesjährigen LOPEC präsentiert.
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Das im Rahmen des Projekt flex+ Open Innovation durchgeführte »Insect Project« zeigt das hohe funktionale Potenzial der flexiblen Elektronik und deren Machbarkeit. Dabei stellt das »Insect Project« eine Projektion der Funktionalitäten mit ohne Anspielung auf ein konkretes Produkt dar.
Das von Mareike Gast und Kathi Stertzig konzipierte und gestaltete Leitbild bedient sich einer variantenreichen faszinierenden Spezies: Insekten, deren Eigenschaften in der »Nachtfliege« und dem »Mondfalter« am Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP und am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP technologisch umgesetzt wurden.
Die »Nachtfliege« ziert ein leuchtendes Muster, für das das Fraunhofer FEP OLEDs auf einem flexiblen Träger prozessierte und in einem zweiten Schritt durch einen Siebdruck grafisch veredelte. Durch einfaches Zusammenstecken mit einer weiteren Folie bildet sich der dreidimensionale Körper aus.
"Die geschwungene Form des Kopf- und Flügelteils zeigt eindrucksvoll die Flexibilität der OLED", erläutert Christian Kirchhof, Projektkoorinator flex+ vom Fraunhofer FEP, fasziniert. "Zur elektrischen Kontaktierung sind extrem dünne Zuleitungen vorgesehen, die der Fliege gleichzeitig als Stützelement dienen."
Das Fraunhofer IAP hat den »Mondfalter« entwickelt. Er zeichnet sich durch eine einzigartige Faltung und Papierkaschierung aus. Durch das Papier leuchtet ein feines Adernmuster hindurch. Beim »Mondfalter« wurden die Leuchtelemente zum einen mittels Elektrolumineszenz und zum anderen mit organischen Leuchtdioden realisiert. Beide Verfahren wurden mittels Drucktechnologien aufgebracht.
Beide Fraunhofer-Institute präsentieren zusammen mit Organic Electronics Saxony (OES) und Industriedesign Mareike Gast das »Insect Project«, als Highlight des Projektes flex+ Open Innovation auf der LOPEC 2016 vom 6. –7. April 2016, in München, Halle B0, Stand Nr. 320 (OES-Gemeinschaftsstand) und Stand Nr. 100 (Gemeinschaftsstand Fraunhofer ISE, IAP, ISC, IVV).
Das Rahmenprojekt flex+ Open Innovatoin wird durch das BMBF-Pgrogramm "Zwanzig20 - Partnerschaft für Innovation" gefördert. Gemeinsame wird eine Strategie zur Markterschließung der flexiblen Elektronik entwickelt. Es wird ein Open-Innovation-Netzwerk mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft etabliert, um eine enge Zusammenarbeit der Partner auf der Anwendungsebene zu fördern.
Forschungsstandort Deutschland
Dresden ist das Zentrum der Organischen Elektronik
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