Verbindungstechnik

Leiterplattenklemmen für Leistungselektronik

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Platzersparnis auf der Leiterplatte

Neben ihrer Zuverlässigkeit bei der Kontaktierung bieten die Leiterplattenklemmen einen besonderen Vorteil hinsichtlich der Platzersparnis: über den jeweiligen Nennquerschnitt hinaus ermöglichen sie es größtenteils, ein- und feindrähtige Leiter mit dem nächst größeren Querschnitt anzuschließen.

Auf diese Weise lässt sich beispielsweise ein Netzgerät in einer höheren Leistungsklasse mit einem feindrähtigen Leiter (10 mm²) betreiben. Für den Anschluss mit einem 10-mm²-Leiter ist dann die 6-mm²-Leiterplattenklemme ausreichend, für die sonst auf eine 16-mm²-Klemme zurückgegriffen werden müsste. Die Platzersparnis auf der Leiterplatte liegt somit bei über 55 %.

Die Leiterplattenklemmen der Serien 2624, 2626 und 2636 eignen sich für enge Platzverhältnisse nicht nur durch die hohe Stromtragfähigkeit. Da die Werkzeugbetätigung aus Leiteranschlussrichtung erfolgt, lassen sie eine Bedienung auch bei besonders dichter Platzierung der einzelnen Bauelemente auf der Leiterplatte zu. Dadurch sind die Klemmen dieser Serien außerdem hervorragend für den externen Geräteanschluss geeignet – beispielsweise in Form von Gehäusedurchführungen.

Unter Berücksichtigung der Einbaulage als Gehäusedurchführung weisen die Komponenten einen Schutz gegen direkte Berührung aktiver Teile mit einem Abstand von >3 mm auf. Sie sind damit geeignet für den Einsatz als Gehäusedurchführung in elektrischen Leistungsantriebssystemen mit einstellbarer Drehzahl gemäß DIN EN 61800-5-1:2007 sowie nach UL 61800-5-1:2012 in TN Systemen mit 400 V.

Schnelligkeit und Bedienkomfort bei der Verdrahtung

Neben dem Platzbedarf ist die schnelle Verdrahtung ein wichtiger Faktor, um möglichst kurze Montagezeiten zu gewährleisten. Entwickler, die sich für diese Leiterplattenklemmen entscheiden, profitieren vom direkten Stecken eindrähtiger Leiter und feindrähtiger Leiter mit Aderendhülse. So ist die Verdrahtung binnen weniger Sekunden möglich.

Sollen einzelne Baugruppen vom Hersteller lediglich vorbereitet und später im Feld für den Betrieb final verdrahtet werden, ist eine komfortable und eindeutige Bedienbarkeit der Anschlusspunkte entscheidend. Um hier den Bedürfnissen gerecht zu werden, bringt das Unternehmen aus Minden mit den Serien 2604, 2606 und 2616 Leiterplattenklemmen auf den Markt, die kompakte Abmessungen und eine hohe Stromtragfähigkeit mit einer intuitiven und werkzeuglosen Handhabung durch einen Hebel vereinen.

Aufgrund seiner einfachen Bedienbarkeit und da die jeweiligen Raststellungen (offen/geschlossen) klar zu erkennen sind, erweist sich dieser als besonders benutzerfreundlich.

Vor allem beim Schließen der Klemmstelle ist die Leichtgängigkeit des Hebels von Vorteil: Die Kraft der geöffneten Feder sorgt dafür, dass der Hebel sich bereits bei geringem Kraftaufwand schließt und so immer eine sichere Kontaktierung der Klemmstelle gegeben ist. Fehler in der Handhabung sind dadurch nahezu ausgeschlossen.

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