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Zum Einsatz kommen die Leiterplattenklemmen für Leistungselektronik unter anderem in den Netzgeräten Epsitron Eco Power (787-2742 / -2744), die Wago im April auf der Hannover Messe vorstellt. Die 3-phasigen Geräte nutzen eingangsseitig eine 4-polige und ausgangsseitig eine 5-polige Klemme mit einem Nennquerschnitt von 6 mm² bzw. 16mm² Neben dem Anschluss von zwei abgehenden Strompfaden bietet der dritte Minuspol am Ausgang Maschinen- und Anlagenbauern eine gute Möglichkeit, eine direkte Erdung herzustellen.
Die Anforderung gemäß EN 60204-1:2006 (Teil 9.4.3.1), gefahrbringende Erdschlüsse abzuschalten, kann so kostengünstig und komfortabel erfüllt werden. Neben dem geringen Platzbedarf der Leiterplattenklemmen ist die Möglichkeit diese schnell zu verdrahten ein wichtiger Faktor, um möglichst kurze Montagezeiten zu gewährleisten. Entwickler, die sich für diese Leiterplattenklemmen entscheiden, profitieren davon, da die neuen Klemmen das direkte Stecken eindrähtiger Leiter und feindrähtiger Leiter mit Aderendhülse erlauben und so die Verdrahtung binnen weniger Sekunden möglich ist.
Bedienkomfort kommt mit Betätigungshebel
Für die Epsitron-Eco-Power-Netzgeräte haben sich die Mindener für Leiterplattenklemmen mit Betätigungshebel entschieden. Sie ermöglichen das direkte Stecken und bieten zugleich den Komfort einer intuitiven, werkzeuglosen Betätigung „Durch den Hebel ist es quasi selbsterklärend, wie die Leiter angeschlossen werden müssen. Das kann dann auch jemand fehlerfrei machen, der bisher noch mit Schraubklemmen arbeitet“, erläutert Produktmanager Stefan Wagner die Entscheidung.
Er spricht damit einen wesentlichen Vorteil der Hebel-Varianten an: die weltweit intuitive und werkzeuglose Handhabung. Vor allem dann, wenn einzelne Baugruppen vom Hersteller lediglich vorbereitet und später am Einsatzort, der sich auf der ganzen Welt befinden kann, für den Betrieb final verdrahtet werden, ist eine komfortable und eindeutige Bedienbarkeit der Anschlusspunkte entscheidend. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, kommen mit den Serien 2604, 2606 und 2616 Leiterplattenklemmen, die kompakte Abmessungen und eine hohe Stromtragfähigkeit mit einer intuitiven und werkzeuglosen Handhabung durch den Hebel vereinen.
Der Hebel ist besonders benutzerfreundlich aufgrund seiner einfachen Bedienbarkeit, denn die jeweiligen Raststellungen (offen/geschlossen) sind klar zu erkennen. Besonders vorteilhaft beim Schließen der Klemmstelle ist die Leichtgängigkeit des Hebels: Die Kraft der geöffneten Feder sorgt dafür, dass der Hebel sich bereits bei geringem Kraftaufwand schließt und so immer eine sichere Kontaktierung der Klemmstelle gegeben ist. Fehler in der Handhabung sind dadurch nahezu ausgeschlossen.
Alternativen für knappe Grundflächen
Ist der knappe Bauraum auf der Leiterplatte die größere Hürde, gibt es zudem Leiterplattenklemmen mit Werkzeugbetätigung an, die sich für enge Platzverhältnisse eignen (Serien 2624, 2626 und 2636). Da die Werkzeugbetätigung aus Leiteranschlussrichtung erfolgt, lassen sie eine Bedienung auch bei besonders dichter Platzierung der einzelnen Bauelemente auf der Leiterplatte zu. Die Klemmen sind zudem hervorragend für den externen Geräteanschluss geeignet – beispielsweise in Form von Gehäusedurchführungen.
Alle sechs Serien der aktuellen Leiterplattenklemmen aus Minden ermöglichen den Leiteranschluss horizontal und vertikal zur Leiterplatte und bieten darüber hinaus Prüfmöglichkeiten in 0° und 90° zur Anschlussrichtung. Die Varianten mit Hebel bringen einen weiteren konstruktiven Vorteil mit: Im geöffneten Zustand steht der Hebel in einem Winkel von etwa 60° zur Klemme, sodass eine einfache Bedienung auch dann möglich ist, wenn der Leiteranschluss vertikal zur Leiterplatte erfolgt.
In diesem Fall liegt der geöffnete Hebel nicht auf der Leiterplatte auf, sodass sich die Klemmstelle komfortabel und einfach schließen lässt und zugleich das Risiko minimiert wird, die Leiterplatte zu beschädigen. Darüber hinaus bleibt der Bauraum frei für weitere flachbauende Komponenten, beispielsweise SMD-Widerstände.
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* Mike Knobel arbeitet als Product Manager Electrical Interconnections bei Wago in Minden.
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