Biegebalken-Sensor

Leiterplatte integriert Sensor und Auswerteelektronik und besteht erste Serienfreigaben

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Praktische Anwendungen der neuen Biegebalken-Technik

Die Integration der beschriebenen neuen Aufgaben in die Leiterplatte hat die ersten Praxistests bestanden. Felderprobungen und Serienfreigaben für kundenspezifische Lösungen erfolgten bereits. Ein typisches Anwendungsfeld sind Belegsysteme für Warenwirtschaftssysteme in jedwedem Umfeld. Im Falle von hochfrequentierten Regalen in Kaufhäusern, die mehrmals am Tag umgeschlagen werden, ist es wichtig zu wissen, wann und wie viele Einheiten noch im Regal sind. Mit den Platinen inklusive sensorischem Biegebalken liefert Würth Elektronik eine komfortable und preisgünstig herstellbare Lösung mit individuellen und universellen Gestaltungsmöglichkeiten, je nachdem etwa mit wie vielen Einheiten man die Regale belegen will. Diese Grundidee ist zwar nicht neu, scheiterte aber bisher an einer zuverlässigen und noch dazu bezahlbaren Sensorik.

Ein aktueller Kunde testete ein System von Würth Elektronik, bei dem der Sensor bereits ab 5,6 g ein Signal an einen Zentralrechner mit der Quasi-Botschaft „ich bin leer“ schickt. Wo Mitarbeiter früher permanent die vielen langen Regale abliefen, überprüften und nachfüllten und somit vieles gleichzeitig feststellen mussten, erhalten sie jetzt mit der Systemlösung von Würth Elektronik eine knappe elektronische Meldung, dass etwa die Regale 1 bis 15 nur noch zur Hälfte gefüllt sind.

Bereits in Anwendung befindliche kapazitive Systeme geben gegenüber diesen quantitativen Angaben nur die beiden Aussagen „voll“ oder „leer“ bzw. „ja/nein“. Und in einem feuchten Umfeld, etwa einem Getränkeautomaten oder Kühlschrank, würden sie aus physikalischen und anderen Gründen nicht zuverlässig funktionieren. Sodass manch ein Kunde schon auf die umgebungsrobuste Lösung von Würth Elektronik umschwenkte.

„Alle diese intelligenten Anwendungen und Systeme“, sagt Frank Dietrich sichtlich stolz, „konnten wir in den letzten beiden Jahren nur entwickeln, weil wir auf eigene Pastensysteme mit neuen, einzigartigen Eigenschaften zurückgreifen, die sonst niemand zur Verfügung hat.“

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