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Mittels Ultraschallverbindungstechnik werden Kupferteile in Form von Drähten oder Profilen direkt auf das Basiskupfer aufgetragen. Dies erfolgt nach den Design-Vorgaben des Kunden selektiv an jenen Stellen der Leiterplatte, an denen Wärme abgeführt, hohe Ströme fließen, oder die Leiterplatte gebogen werden soll.

„Mit unserer Technologie HSMtec haben wir bereits zahlreiche Projekte im Bereich Hochstrom- und Wärmemanagement realisiert. Wir sind besonders stolz, dass auch das engagierte Team an künftigen Renningenieuren der Technischen Universität in Graz auf unser Knowhow in diesem Bereich setzt“, freut sich Magister Christoph Jarisch, Geschäftsführer der Häusermann GmbH.
Das erste Rennen in dieser Saison findet vom 13. bis 17. Juli 2011 in Silverstone statt. Man darf sehr gespannt sein auf den Rennverlauf und die Leistung der Studenten.
Die kompakte Art, Größe zu zeigen: AMK-Industriemotoren
In 3,3 s von 0 auf 100 km/h – das ist Beschleunigung. Die Nachwuchsingenieure der Universität Stuttgart haben im vergangenen Jahr den Titel eingefahren und damit gezeigt, das Leistungsdichte Sieg bedeutet. Zwei Industriemotoren des Herstellers AMK mit jeweils 47 kW nebst zugehörigen Wechselrichtern sorgten für den Antrieb.
Der sachliche Name des Elektrorenners, E0711-1, gab nicht den geringsten Hinweis darauf, welche Power die beiden permanenterregten Synchronmotoren der AMK-Baureihe DP7 entwickelten. Es sind hochpolige Vollpol-Synchron-Motoren mit eingebetteten Magneten. Ein solches Motorprinzip bringt maximale Drehmomentdichte für kraftvolles Beschleunigen aus dem Stand. Die Flüssigkeitskühlung und die sehr gute thermische Kopplung der Wicklung an die effektive Kühlmethode liefert eine hohe dauerhaft abrufbare Leistungsdichte.
Die beiden Motoren, von denen jeder ein Hinterrad antreibt, bringen jeweils 47 kW Spitzenleistung. Der einzelne Antrieb der Hinterräder macht im Fahrzeug das sogenannte Torque Vectoring möglich, d.h. das Antriebsmoment wird auf jedes Hinterrad individuell verteilt und erzeugt eine Drehbewegung um die Fahrzeughochachse (Giermoment). Dies bedeutet nicht nur eine Verbesserung der Fahrzeugstabilität und -agilität, sondern auch einen nicht zu unterschätzenden Sicherheitsgewinn. Außerdem erleichtert es den Lenkaufwand bei zunehmender Querbeschleunigung.
Eine 600-V-Batterie für den Wechselrichter
Die dazugehörigen Wechselrichter auf Basis der Baureihe KW60 sind an eine Batterie mit 600 V angeschlossen. Diese Wechselrichter bilanzieren und wandeln den Energiefluss zwischen Batterie und Elektromotor. Erst die ideale Kombination von Motor-Controller und Motor ergibt das optimale elektrische Antriebspaket und sichert die entscheidenden Sekunden auf der Rennstrecke.
Das kompakte AMK-Konzept des flüssigkeitsgekühlten Wechselrichters war eine gute Basis für die Modifikation als rennwagengerechte Variante. Die Steuerungen, die hierzu eingesetzt wurden, mussten einiges einstecken können und durften nicht reparaturanfällig sein. Und wenn sich die hohe Leistung dann noch in einem kleinen Bauraum unterbringen lässt, umso besser. Die Maschinensteuerung AMKAMAC A5 ist das Kraftpaket, das diese Anforderungen erfüllt.
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