Secure ins Internet Kompakter Box-PC mit Intels IoT-Lösung als zuverlässiges Gateway

Margit Kuther

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Das Internet der Dinge und Industrie 4.0 werden immer wichtiger. Aber Vernetzung ist riskant. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Embedded-Systeme sicher ins Internet bringen.

Modulare Hutschienen-PC-Familie H1-A3: durch flexiblen Austausch des Qseven-Moduls in Leistungsdaten und Funktionen skalierbar. (Bild:  MSC Technologies)
Modulare Hutschienen-PC-Familie H1-A3: durch flexiblen Austausch des Qseven-Moduls in Leistungsdaten und Funktionen skalierbar.
(Bild: MSC Technologies)

Die Digitalisierung und eine übergreifende Vernetzung sind der Schlüssel für die Zukunft moderner Unternehmen: Nur wer die Vorteile von Internet of Things und Industrie 4.0 nutzt, wird im harten Wettbewerb mithalten können. Deshalb müssen sich Entscheider frühzeitig mit den Chancen und Risiken der verfügbaren Technologien auseinandersetzen, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu eröffnen und damit auch Arbeitsplätze zu erhalten bzw. zu schaffen.

Eine Voraussetzung für die Entwicklung von Embedded-Systemen für das IoT sind skalierbare Low-Power-Prozessortechnologien, wartungsfreie Geräte, ein durchdachtes Remote Management und intelligente Kommunikationsstrukturen. Die Embedded Hardware muss zuverlässig im 24/7-Betrieb laufen und über ausgefeilte Sicherheitsfunktionen verfügen. Darüber hinaus müssen die einzelnen Komponenten möglichst lange Jahre verfügbar sein.

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Eine der wichtigsten Herausforderungen bei Industrie 4.0-Anwendungen ist das Thema Security der Embedded-Systeme, da diese immer komplexer und weitreichender vernetzt werden. Der VDE Trend-Report 2015 stellt fest, dass die Sicherheit als das derzeit mit Abstand größtes Hemmnis für die Ausbreitung von Industrie 4.0 in Deutschland ist.

Auch bei einem CEO Roundtable-Gespräch auf der productronica im November letzten Jahres stand dieser Punkt an erster Stelle. Das ist leicht nachvollziehbar, denn ein böswilliger Hacker-Angriff von außen auf Entwicklungs- und Fertigungsanlagen können schwer wiegende Folgen haben. Werden nicht rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen zur Gefahrenabwehr getroffen, wird das Angriffspotenzial noch weiter ansteigen.

Kein Wunder also, dass heute bei modernen kompakten Embedded-Systemen, der Ruf zahlreicher Anlagenentwickler nach sofort einsetzbaren Security-Lösungen immer lauter wird. Die steigende Nachfrage zahlreicher Kunden hat MSC Technologies als Spezialist für Embedded-Baugruppen und -Systeme bewogen, basierend auf ihrem Box PC H1-A3 ein komplettes IoT Gateway anzubieten (Bild 1).

Der Industrierechner basiert auf der Intel IoTGateway-Plattform und umfasst die Intelligent Device Platform XT 2.0 von Wind River und Embedded Control 6.1 Software von Intel Security. Die ready-to-use, intelligenten Gateways bieten über das standardisierte Embedded Application Programming Interface (EAPI) und vielfältige industrielle Schnittstellen einen schnellen und komfortablen Zugang zur Welt des Internets der Dinge.

Die Intelligent Device Platform XT 2.0 von Wind River ist eine skalierbare Umgebung zur Entwicklung und Integration von sicheren IoT Gateways. Besondere Schwerpunkte sind die Device Security, einfache Konnektivitäts- und Netzwerkoptionen und ein Device Management. Das Intel IoT Gateway ermöglicht als Building Block die Einbindung von industriellen Geräten und anderen Systemen in das Internet. Das Tool umfasst speziell für IoT entwickelte, vordefinierte Technologien und Protokolle zum Verbinden von Embedded Controllern und Sensoren hin zur Cloud. Eine Hardware basierte „Root of Trust“, eine Datenverschlüsselung, ein Datenabgleich und Software-Schlüssel sorgen für eine hohe Security des Systems.

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