GSM-Funkmodule Kombinierte GSM- und GPS-Einbaumodule im Vergleich

Autor / Redakteur: von Thorsten Trenz und Fabio De_Riccardis* / Jan Vollmuth

GSM-Funkmodule mit GPS-Chipsatz und Mikrocontroller eröffnen breitgefächerte Einsatzmöglichkeiten für GPS-Applikationen. In diesem Beitrag werden drei aktuelle Produktreihen vorgestellt, die Systementwicklern versprechen, Kosten und Zeit bei der Integration sowie bei der Produktion der Endgeräte einzusparen.

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Applikationen zur Navigation und Nachverfolgung sowie Standortbestimmung werden von der Industrie immer stärker nachgefragt. Kein Wunder: Die entsprechenden Geräte wurden in den letzten Jahren deutlich leistungsstärker und handlicher.

Ihre Entwickler stehen damit vor den typischen Problemen, die Endgeräte immer kleiner und billiger zu machen. Dazu können sie in letzter Zeit auf Module zurückgreifen, die neben GSM-Modem und GPS-Empfänger mit einem Mikrocontroller ausgerüstet sind, der die beiden Technologien nahtlos verknüpft und optimiert. Das spart Kosten und Zeit bei der Integration sowie bei der Produktion der Endgeräte.

Typischer Vertreter dieser Module sind die Produktreihen Cinterion XT65/XT75, Telit GM662/GE863 und Unitronic Uni QuadNav.

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Alle genannten Module bieten

  • ein voll ausgerüstetes GSM-/GPRS-Quadband-Modem (850, 900, 1800, 1900 MHz) für den weltweiten Einsatz
  • eine umfangreiche Umsetzung des Internet-Protokolls
  • eine Reihe ausgewählter Schnittstellen (u.a. GPIO, I2C, SPI, UART, USB)
  • ADU und teilweise DAU
  • eine Echtzeituhr
  • Hardware und Software-Entwicklungsumgebung mit Referenzprojekten
  • Aktualisierung der Firmware per GSM aktualisieren werden (Firmware Update Over-the-Air)
  • Verwaltung der GSM-/GPS-Energiesparmodi.

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