OLED-Displays Japanische Hersteller bündeln ihre Kräfte gegen Samsung und LG

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Die in JOLED zusammengeschlossenen Unternehmen wollen 2017 den Markt der OLED-Display aufrütteln und Herstellern wie Samsung und LG Konkurrenz machen.

Die Zielmärkte von JOLED. Japanische OLED-Unternehmen bündeln ihre Kräfte gegen Samsung und LG.(Bild:  JOLED)
Die Zielmärkte von JOLED. Japanische OLED-Unternehmen bündeln ihre Kräfte gegen Samsung und LG.
(Bild: JOLED)

Das Jahr 2017 wird für die Display-Hersteller ein entscheidendes Jahr: Das TFT-Display hat seinen Zenit erreicht und hat die Industrie durchdrungen. Mit dem OLED-Display soll in den nächsten Jahren eine auf organische Substanzen basierende Display-Technik den Markt der TFT-Displays streitig machen. Gerade für den großen Markt der Smartphones ist das OLED-Display für die Hersteller interessant. So wird beispielsweise Apple sein achtes Modell wohl mit einem OLED-Display ausstatten.

Aber auch bei den organischen Displays ist der Markt hart umkämpft. Marktführer sind die südkoreanischen Hersteller Samsung und LG. Weitere Mitbewerber sind die beiden japanischen Unternehmen Sharp und Japan Display (JDI). Letzt genanntes Unternehmen ist ein Zusammenschluss von Sony, Toshiba und Hitachi. Das wiederum übernimmt 50 Prozent an JOLED, einem von Panasonic, JDI und Sony gegründeten Joint Venture. Durch die geballte Kompetenz bei OLED-Displays soll JOLED ein starker Gegenpol zu seinen Konkurrenten Samsung und LG sein.

Der japanische Staat stellt JOLED rund 650 Mio. US-Dollar in Form von Darlehen zur Verfügung.

Gedruckte OLEDs sind preiswerter

JOLED plant zudem, ab dem Jahr 2018 auf ein neues Produktionsverfahren für OLEDs zu setzen: Anstatt bisher auf dem meist üblichen verdampfen/aufdampfen zu setzen, wollen die Japaner auf den Aufdruck setzen. Damit unterscheidet man sich zu den beiden Konkurrenten Samsung und LG.

Das Aufdrucken soll eine Kostenersparnis von 3 bis 4 Prozent gegenüber der Dampf-Variante bringen, schreibt das Branchenportal invidis. Auf den Druck von OLEDs hat sich unter anderem das in Dresden beheimatete Fraunhofer FEP spezialisiert.

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