Medizintechnik

Intelligente Intensivbeatmung dank starkem Prozessormodul

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Intelligente Visualisierung und Alarmfunktionen

Heute wird das Kontron-Modul in den Beatmungsgeräten Bellavista 950 und 1000 eingesetzt und hat sich im harten Notfalleinsatz bewährt. Über die intuitive Touch-Bedienung kann das Fachpersonal problemlos neue Beatmungseinstellungen vornehmen und individuell an die jeweilige Situation und den Zustand des Patienten anpassen.

Das integrierte Kontron-Modul übernimmt dabei die Anzeige und Visualisierung der aktuellen Beatmungsparameter, die durch Echtzeitkurven und numerische Messwerte dargestellt werden. Das erlaubt eine differenzierte Aussage über den aktuellen Gesundheitszustand des Patienten.

Zusätzlich werden die Patientendaten zur Laufzeit ausgewertet und überwacht. Das System erkennt automatisch ungeeignete Einstellungen und potenzielle Gefährdungssituationen für den Patienten und setzt entsprechende visuelle und akustische Alarme ab, auf die das medizinische Fachpersonal entsprechend reagieren kann.

Langzeit- und Echtzeit-Trending

Das COM-Express-Modul sorgt für eine kontinuierliche Aufzeichnung und Speicherung der Patientendaten rückwirkend bis zu einem Jahr. Entsprechende Schnittstellen erlauben den Datenexport auf eine Vielzahl gängiger Speichermedien, beispielsweise USB-Sticks.

Das ermöglicht zu jedem Zeitpunkt eine schnelle und sichere Analyse durch Fachärzte. Die kontinuierliche Aufzeichnung der Echtzeitdaten jedes Atemzugs - rückwirkend bis zu zwei Wochen - erleichtert die Analyse des Therapieverlaufes.

Perfekte Konnektivität und Software-Wartung

„Die Flexibilität des Kontron-Moduls ist in unseren Augen ein großer Pluspunkt für uns. Die Kommunikation mit externen Sensoren und Patientendaten-Monitoring-Systemen anderer Hersteller läuft problemlos “, so Müller. Das Gerät erkennt auch automatisch alle verfügbaren Software Updates und installiert diese selbstständig auf seinen verschiedenen Prozessoren.

„Bei komplexen Systemen ist es entscheidend, die richtigen Komponenten auszuwählen, um das Produkt so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen“, weiß Müller aus Erfahrung. „Der Einsatz des Kontron-Moduls hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir das Intensivbeatmungsgerät nach einer vergleichsweise kurzen Entwicklungszeit auf den Markt bringen konnten.“

Tausendfacher Einsatz und künftige Projekte in Aussicht

Seit seiner Markteinführung im Jahr 2013 ist das Intensivbeatmungsgerät in Krankenhäusern in unterschiedlichen Ländern in Europa, Afrika, Asien und Südamerika tausendfach im Einsatz. Auch in raueren Umgebungen hat sich das Gerät, nicht zuletzt aufgrund des robusten Kontron-Moduls, bewährt.

„Das COM Express-Modul ist kompakt und arbeitet auch unter schwierigen Umständen effizient und zuverlässig“, lobt Projektleiter Müller. „Die Zusammenarbeit mit Kontron war vorbildlich, wodurch die Basis für weitere Produktentwicklungen geschaffen wurde.“

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