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Verschiedene Größen für universellen Einsatz
Derzeit wird der Bereich von 3,5 bis 10,2" mit fünf verschiedenen Color-iLCDs abgedeckt, die Auflösung reicht von 320 × 240 bis zu 1024 × 600 Pixel. Alle Modelle haben den gleichen Anschluss und den gleichen Befehlssatz und sind daher untereinander austauschbar. Die Einbaumaße wurden bewusst möglichst klein gehalten, iLCDs sind lediglich etwa 5 mm dicker als herkömmliche TFTs.
Eine große Anzahl monochromer iLCD-Panels ist ebenfalls lieferbar. Diese haben den gleichen High-Level Befehlssatz. Monochrome iLCDs sind – wie die Color iLCDs – ausschließlich mit LED Backlight ausgestattet und haben einen Betriebstemperaturbereich von –20 bis 70 °C. Alle Color iLCDs sowie die meisten monochromen iLCDs haben standardmäßig einen Touchscreen, Varianten ohne Touchscreen sind ebenfalls verfügbar.
Die Stromversorgung aller iLCD Panels erfolgt über eine einzige 5-V-Betriebsspannung. Die meisten Color-iLCDs können optional auch in einer 3,3-V-Variante geliefert werden. Alle intern benötigten Spannungen (manche TFT-Displays benötigen bis zu fünf verschiedene Versorgungsspannungen) werden auf dem iLCD Panel selbst erzeugt.
Mit Hilfe der frei verfügbaren Setup- und Testsoftware werden alle benötigten Daten im Flash-Memory des iLCD gespeichert. Ein Font-Editor zum Bearbeiten der aus beliebigen Windows-Fonts erzeugten iLCD-Fonts steht zur Verfügung und eine Text- oder Bildvorschau kann jederzeit an das iLCD Panel gesendet werden. Auch die ebenfalls im Flash-Memory abgespeicherten Befehlsmakros und Textbausteine lassen sich mit dieser Software erstellen und bearbeiten. Das Senden beliebiger iLCD-Befehle über einen Terminal-Screen ist per USB oder RS232 möglich. Bildschirmaufbauten können damit direkt vom PC aus getestet werden. Zukünftige Firmware-Updates lassen sich einfach per Mausklick durchführen.
Anwenderdaten lassen sich jederzeit austauschen
Die Setup-Software kann die Dateien eines gesamten Projektes auch in einer Flash-Image-Datei ablegen. Diese Datei lässt sich von einer einfachen, im C-Source-Code verfügbaren Anwendung, in das iLCD speichern. Dieser Source-Code lässt sich in die Applikation integrieren, sodass sie bei Bedarf die gesamten Anwenderdaten des iLCD-Panels auch im Feld austauschen kann. Für alle Modelle stehen Starter- bzw. Evaluation-Kits zur Verfügung. Hier sind alle benötigten Kabel, ein Steckernetzteil sowie eine CD mit der Setup- und Test-Software enthalten.
Es stehen insgesamt mehr als 150 einfach zu erlernende Kommandos für die Steuerung der iLCDs zur Verfügung. Befehle für die Textausgabe erlauben Alignment-Funktionen (links/rechtsbündig, horizontal und/oder vertikal zentriert) mit beliebigen, im Flash-Memory gespeicherten Fonts. Der Textumbruch wird vom iLCD-Controller ebenfalls bei Bedarf durchgeführt. Alle Text-Strings können erweiterte Ansi-Steuersequenzen enthalten, um auch Terminalfunktionen schnell und einfach zu implementieren. Da Texte im Flash-Memory abgelegt werden können, kann durch einfachen Austausch der Flashdaten die Bildschirmausgabe beispielsweise in einer anderen Sprache mit anderen Fonts durchgeführt werden, ohne die Applikations-Software verändern zu müssen.
Befehle für die Grafikausgabe ermöglichen die Anzeige von im Flash-Memory abgelegten Grafiken, deren Anzahl nur durch die Speichergröße limitiert ist. Bis zu acht animierte Images pro Bildschirm können über entsprechende Befehle gesteuert werden. Auch in diesem Fall wird keine Rechenleistung in der Applikation benötigt.
Das Handling des Touchscreens ist ebenfalls voll in den Befehlssatz integriert. Bis zu vierundsechzig Touch-Fields pro Bildschirm lassen sich in beliebiger Größe definiert werden und einen Character zugewiesen bekommen, der beim Berühren bzw. Loslassen des Feldes an die Applikation gesendet wird. Die Auswertung der wenigen Bytes langen Touch-Events in der Applikation gestaltet sich daher sehr einfach.
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