Solarmodule testen Intelligent eingesetzte LEDs sollen die Sonne nachbilden

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

21 verschiedenfarbige LEDs sollen mit ihrem stabilen Spektrum und einer homogenen Ausleuchtung die Sonne nachbilden, um schließlich Solarmodule günstig zu testen.

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Die Sonne nachbilden: Grundlage für den Solartester ist der SINUS-220 von WAVELABS
Die Sonne nachbilden: Grundlage für den Solartester ist der SINUS-220 von WAVELABS
(Foto: WAVELABS)

Testen mit LEDs: WAVELABS Solar Metrology Systems aus Leipzig und das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP aus Halle eine Kooperation vereinbart, um einen LED-basierten Sonnensimulator für Photovoltaik-Module zu entwickeln. Grundlage für den SINUS-2100 wird die Technologie des WAVELABS Solarsimulators für Solarzellen SINUS-220 sein. Mit 21 verschiedenfarbien LEDs lässt sich eine nahezu fehlerfreie Effizienzmessung von Solarzellen erzielen. Ziel der Kooperation zwischen WAVELABS und Fraunhofer CSP ist es, die Sonne perfekt nachzubilden und damit künftig auch Solarmodule zu testen.

Stabiles Spektrum und homogene Ausleuchtung

Die LED-Technologie bietet aktuell die einzige Grundlage, ein genaues und zeitlich stabiles Spektrum und eine homogene Ausleuchtung der Solarzellen zu gewährleisten. Bereits der SINUS-220 ermöglicht es, die Belichtungszeit frei zu wählen – von wenigen Millisekunden bis hin zur kontinuierlichen Beleuchtung. Besonders für die Messung von Hocheffizienzmodulen wird es künftig entscheidend sein, Module mit langen Belichtungszeiten zu flashen. Daher kann der künftige Solarsimulator für Solarmodule SINUS-2100 auf der markterprobten LED-Technologie des SINUS-220 aufbauen.

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