Mit den Dreistock-Installationsklemmen lassen sich Leiterquerschnitte bis 6 mm2 und Ströme bis zu 32 A komfortabel verdrahten. Einstöckige Installationsklemmen stehen bis zu einem Leiterquerschnitt von 35 mm2 und für Ströme bis 125 A bereit. Für die Anwender zählt auch, dass die Installationsklemmen unter die Abdeckung eines Standard-Installationsverteilers passen.
Für die N-Trennung zur Isolationsprüfung besitzen die Installationsklemmen einen robusten, federnden Trennschieber, der mit einem Standard-Schraubendreher betätigt wird. Einen zusätzlichen Schutz gegen unbeabsichtigtes Betätigen bietet die sichere Verrastung des Schiebers in den Endlagen. Eine optische Markierung zeigt dabei die Schaltzustände an.
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In Gebäuden findet die sogenannte Komfort-Installation Anwendung – hier hat sich das KNX-Bussystem etabliert. KNX ist 1999 aus dem Europäischen Installationsbus-System (EIB) entstanden. KNX- und EIB-Geräte sind kompatibel zueinander und können problemlos miteinander betrieben werden. Mit dem KNX-Bussystem lassen sich verschiedene Funktionen in Gebäuden automatisch steuern – wie etwa:
Licht und Klimasteuerung in Abhängigkeit der Personen im Raum oder Gebäude
Automatischer Versand von Warnmeldungen bei unberechtigten Zutritten, Defekten oder Leckagen
Zugangskontrolle und Anwesenheits-Simulation zum Schutz vor Einbrüchen.
Auch wenn das KNX-Bussystem so verdrahtet werden kann, dass Teilnehmer wie Schalter, Taster, Messwertgeber, Relais, Motoren oder Pumpen wie Perlen an einer Kette aufgereiht sind, werden doch häufig einzelne Busteilnehmer oder Teilnehmergruppen sternförmig an den Installationsverteiler angeschlossen.
Das hat den Vorteil, dass KNX später an dieser zentralen Stelle nachgerüstet werden kann. Zur Verdrahtung dient dabei häufig eine verdrillte und geschirmte Zweidrahtleitung. Gängige Kabel sind hier KNX-Kabel mit grünem Außenmantel (YCYM 2 x 2 x 0,8) oder Standard-Telefonkabel (J-Y(St)Y 2 x 2 x 0,8).
In den Leitungen sind die beiden Adernpaare in den Farben Rot und Schwarz sowie Weiß und Gelb ausgeführt. Dabei findet die Buskommunikation bei einer normenkonformen Installation über das rot-schwarze Adernpaar statt. Das zweite, weiß-gelbe Adernpaar dient als Reserve für eine separate Spannungsversorgung für leistungsintensivere KNX-Geräte.
Elektroinstallationen sauber markieren
Neben der fachgerechten Ausführung einer Elektroanlage gehört eine gut identifizierbare Kennzeichnung aller verbauten elektrischen Komponenten zum Aushängeschild des Elektrohandwerks. Einen schnellen und kostengünstigen Einstieg in die professionelle Markierung bieten etwa die Thermomark-Einsteigersets (Bild 3) von Phoenix Contact. Die aufeinander abgestimmte Soft- und Hardware sowie das bereits enthaltene Beschriftungsmaterial bieten eine gute Grundlage für die saubere und langlebige Markierung elektrischer Anlagen. Damit lässt sich die gesamte Bandbreite der anfallenden Kennzeichnungsaufgaben in der Elektroinstallation abdecken:
Reihenklemmen
Kabel und Leiter
Bedienelemente wie Taster und Schalter
Betriebsmittel und Schaltschrankgeräte
Schalttafeln und Abdeckungen
Serien- und Typenschilder
Nicht nur der Gebäudebetreiber, auch der Elektrohandwerker profitiert langfristig von den hochwertigen Beschriftungen – denn er festigt damit auch das Image seines Unternehmens.
Klemmstellen eindeutig optisch zuordnen
Speziell bei einer sternförmigen Verkabelung des KNX-Bussystems wird es im Installationsverteiler schnell zu eng – hier sind Platz sparende und gleichzeitig übersichtliche Verbindungslösungen gefragt. Die farbig kodierten, 3,5 mm schmalen Doppelstockklemmen der Familie PTTBS 1,5/S ermöglichen eine eindeutige optische Zuordnung der Klemmstellen zu den Aderfarben. Obwohl es sich bei der Installationsklemme vom Typ PTTBS 1,5/S um eine Doppelstockklemme handelt, passt sie gut unter die Verteilerabdeckung. Dabei unterscheidet die weiße Basisfarbgebung der Klemmen die KNX-Busverdrahtung optisch von der im Installationsverteiler umgesetzten „Lastverdrahtung“.
In den pro Etage doppelt ausgeführten Funktionsschächten werden die Potentiale beliebig – auch überspringend – durch standardisierte Brücken verbunden. So lassen sich auf einer Breite von nur 7 mm Haupt- und Reserveadern des KNX-Bussystems bequem im Installationsverteiler rangieren. Für die eindeutige Identifizierung können die Klemmen in der Mitte großflächig beschriftet werden – das erleichtert die Erstinbetriebnahme und unterstützt bei Wartungsarbeiten und Nachrüstungen (Bild 2).
Leiterdurchmesser von 0,6 bis 0,8 mm schnell verdrahten
Die Kontaktpunkte der PTTBS 1,5/S sind – wie auch die der PTI-Klemmen – mit moderner Push-in-Technik ausgestattet. So lassen sich die in der KNX-Verdrahtung gängigen Leiterdurchmesser von 0,6 und 0,8 mm schnell und werkzeuglos verdrahten. Dabei darf sogar 0,14 mm2 als kleinster Leiterquerschnitt angeschlossen werden.
Ausgeliefert werden die KNX-Klemmen paarweise. So können mit nur zwei Artikelnummern für Klemmen plus Standardbrücke beliebig große Verteilerblöcke aufgebaut werden.
Stand: 08.12.2025
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* Dipl.-Ing. Olaf Isendahl arbeitet im Vertriebsmarketing Elektromechanik bei Phoenix Contact Deutschland in Blomberg.
* Dipl.-Ing. Henning Vieregge ist im Produktmarketing Industrielle Verbindungstechnik bei Phoenix Contact in Blomberg tätig.