Ob Xenon plus oder LED – die Scheinwerfer sowie die Heckleuchten prägen das Erscheinungsbild der Modelle von Audi stark mit. Die Lichttechnologien der Marke vereinen ihre attraktiven Effekte mit einem hohen Maß an aktiver Sicherheit – mit dem adaptive light reagieren die Scheinwerfer schon heute auf die Umwelt und auf andere Verkehrsteilnehmer.
Xenon plus-Scheinwerfer erzeugen Tageslicht
In allen Modellen der Audi-Palette gibt es Xenon plus-Scheinwerfer, optional oder serienmäßig. Xenon-Scheinwerfer sind Gasentladungslampen. In einem Quarz-Glaskolben, dem Brenner, sind zwei Wolfram-Elektroden eingeschmolzen, zwischen denen ein konzentrierter Lichtbogen brennt. Die Xenon-Edelgasfüllung des Brenners, die unter bis zu 100 bar Druck steht, leuchtet eher violett, Metallsalze in der Füllung des Glaskolbens senken ihre Farbtemperatur auf den Bereich des Tageslichts ab.
Xenon-Scheinwerfer liefern ein viel helleres Licht und eine bessere Ausleuchtung als Halogenscheinwerfer mit Glühlampen; ihr Energieverbrauch ist etwa 20 Prozent niedriger und ihre Lebensdauer viel länger. Bei der Xenon plus-Technologie von Audi generiert ein einziger Brenner das Abblend- und Fernlicht, der Wechsel erfolgt über eine schaltbare, bewegliche Blende. Sämtliche Xenon-Scheinwerfer sind selbstverständlich quecksilberfrei.
Bei LED-Scheinwerfern hat Audi die Nase vorn
Auch bei den LED-Scheinwerfern liegt Audi weit vor dem Wettbewerb. Die Highend-Technologie wurde 2008 mit dem R8 eingeführt und zieht sich heute bis in die A3-Modellreihe fort. Mit etwa 5500 K Farbtemperatur ähnelt das LED-Licht dem Tageslicht, so wirkt es der Ermüdung der Augen entgegen. Die Leuchtdioden sind wartungsfrei, auf Fahrzeug-Lebensdauer ausgelegt und hocheffizient: Das Abblendlicht etwa beansprucht pro Einheit nur rund 40 W, nochmals 5% weniger als die Xenon plus-Einheiten.
Fernlicht mit zehn Hochleistungs-LEDs
Beim neuen A3 erzeugen neun Hochleistungs-LED-Chips in zwei Freiformreflektoren das Abblendlicht, das Fernlicht strahlt mit zehn Hochleistungs-LEDs durch eine Aluminium-Zierblende. Das Abbiege- und Allwetterlicht ist in einem eigenen Modul untergebracht, das Tagfahr-, Stand- und Blinklicht, das von einem Lichtleiter gebildet wird, umläuft den Scheinwerfer oben und innen als schmale Kontur. Der „wing“ strukturiert das Innere der Scheinwerfer.
Im Motorsport bewährte LED-Scheinwerfer
Die LED-Scheinwerfer von Audi bewähren sich nicht nur auf der Straße, sondern auch im Motorsport – 2010 gaben sie ihr Debüt im Le Mans-Sportprototypen R 15 TDI und 2011 war im Nachfolger R18 TDI erstmal ein Voll-LED-Scheinwerfer verbaut. Mit zusammen über 200 Watt generieren die LED dort einen Lichtkegel, der weiter als einen Kilometer reicht. Ähnlich wie bei der Beleuchtungsstärke von über 1.000 Lux gilt hier etwa Faktor fünf bis sieben gegenüber den Serienautos.
LEDs in Heckleuchten reagieren schnell
Auch in den Heckleuchten ist die LED-Technologie längst eingezogen – serienmäßig oder optional. Anders als Glühlampen erreichen die Leuchtdioden ihre volle Leuchtstärke blitzschnell und verzögerungsfrei – wenn der Fahrer rasch bremsen muss, gewinnt der Hintermann wertvolle Sekundenbruchteile Reaktionszeit.
Ein Steuergerät regelt das adaptive Licht
Für die Scheinwerfer-Systeme stehen verschiedene adaptive light-Ausführungen bereit. Ein Steuergerät regelt die schwenkbaren Xenon plus-Module bzw. die LED so, dass sie für Stadt, Landstraße und Autobahn immer das am besten geeignete Licht liefern. Der Fahrer kann die Details der Arbeitsweise im Fahrdynamiksystem Audi drive select einstellen.
Leuchtweitenregulierung mit Videokamera
Ein besonderer Baustein im adaptive light ist die gleitende Leuchtweitenregulierung. Eine Videokamera erkennt vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge; das Steuergerät passt das eigene Licht in der Reichweite entsprechend an – durch einen weichen Übergang, der immer so viel Ausleuchtung wie möglich zulässt.
Allwetterlicht leuchtet Bereich vor dem Auto optimal aus
Mit dem Allwetterlicht wird der Bereich vor dem Auto nochmals deutlich besser als mit Nebelscheinwerfern ausgeleuchtet. Realisiert wird diese Funktion, abhängig vom verbauten System, indem die Abbiegeleuchten hinzugeschaltet werden und so die seitliche Ausleuchtung stark verbessert wird. Zusätzlich werden die Xenon-Einheiten (bei Xenon plus-Scheinwerfern) nach unten geschwenkt oder die für das Abblendlicht zuständigen LED (bei LED-Scheinwerfern) ausgeschaltet oder gedimmt. Durch das Zusammenpiel dieser Maßnahmen wird die Eigenblendung deutlich reduziert.
Stand: 08.12.2025
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Nachtsichtassistent erkennt Personen
In den Modellreihen A6, A7 Sportback und A8 wird eine zusätzliche Funktion aktiv, sobald der optionale Nachtsichtassistent eine Person erkennt. Diese wird situationsabhängig mithilfe des Fernlichts dreimal angeblinkt. So wird sie inklusive ihrem Umfeld deutlich hervorgehoben und gewarnt. Entgegenkommende Fahrzeuge werden von den Systemsensoren erkannt, um eine potenziell gefährliche Blendung auszuschließen.
Scheinwerfer-Steuergerät ist mit dem Navigationsgerät vernetzt
Ein Alleinstellungsmerkmal von Audi ist die Vernetzung des Scheinwerfer-Steuergeräts mit der MMI Navigation plus. Über die Streckendaten des Navigationssystem wird etwa das Autobahnlicht mit seiner höheren Reichweite schon auf der Auffahrt zur Schnellstraße aktiv.
Breiterer Austrittswinkel des Lichtkegels innerorts
Auch in der Stadt werden die Streckendaten genutzt. Durch die enge Vernetzung halten die Lichtsysteme so hilfreiche Lösungen parat. Innerorts werden durch einen breiteren Austrittswinkel des Lichtkegels Bereiche links und rechts vor dem Auto besser ausgeleuchtet. Zusätzlich schaltet, inner- wie außerorts, unmittelbar vor dem Erreichen einer Kreuzung das System navigationsbasiert selbsttätig das Kreuzungslicht ein, damit der Fahrer Querstraßen besser einsehen kann. Beim Abbiegen wird das Kurvenlicht aktiv, das die gefahrene Kurve sowohl in der Stadt als auch auf Landstraßen besser ausleuchtet. Ein weiterer Nutzen ist, dass in Ländern wie England die Scheinwerfer automatisch auf Linksverkehr umgestellt werden.
Blinklicht mit dynamisierter Anzeige
Bei der Überarbeitung seines Hochleistungssportwagens R8 hat Audi das Blinklicht mit dynamisierter Anzeige in Serie gebracht – eine weitere Innovation. Es sendet im Gegensatz zu konventionellen Blinkern eindeutige Signale an die Umwelt. Aktuell kann der Hintermann nicht erkennen, ob er es mit Warn- oder Richtungsblinken zu tun hat, wenn das Fahrzeug vor ihm teilweise verdeckt ist.
Auch das Blinklicht wird immer smarter
Mit der Technologie von Audi, die in den Heckleuchten zum Einsatz kommt, wird auch das Blinklicht immer smarter. Beim Richtungsblinken läuft ihr Licht immer zur Außenseite, in die Richtung, die der Fahrer einschlagen will. Ein Band von 30 LED, von denen je sieben Segmente im Takt von 150 Millisekunden nacheinander angesteuert werden, realisiert die Funktion.