Forschung

Infineon finanziert Lehrstuhl für Leistungselektronik an der TU München

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Zukunftskonzepte: unternehmerisch denkenden und handelnden

Zukunftskonzepte haben zum Ziel, die universitäre Spitzenforschung in Deutschland auszubauen und international konkurrenzfähiger zu machen. Gegenstand der Förderung sind alle Maßnahmen, welche die Universitäten in die Lage versetzen, ihre international herausragenden Bereiche nachhaltig zu entwickeln und zu ergänzen und sich als Institution im internationalen Wettbewerb in der Spitzengruppe zu etablieren. Auf diese Weise soll der Universitäts- und Wissenschaftsstandort Deutschland dauerhaft gestärkt und vorhandene Exzellenz besser sichtbar gemacht werden.

Unternehmerischer Geist bedeutet an der TUM, die Vielfalt der Begabungen zu fördern und zusammenzuführen. Im Kontext von Spitzenforschung heißt dies, ein Maximum an individueller Freiheit mit einer funktionierenden, wissenschaftsfreundlichen Administration zu verbinden. Dementsprechend dient das Zukunftskonzept „TUM.The Entrepreneurial University.“, das im Rahmen der Exzellenzinitiative mit etwa 56 Mio. € über fünf Jahre ausgestattet ist, der Entwicklung einer unternehmerisch denkenden und handelnden Universität. Das Unternehmensziel ist die Wissenschaftlichkeit, die an besten internationalen Standards gemessen wird. Aus diesem Ziel leitet sich die gesamte Agenda der TUM ab.

Im Juni 2009 haben Bund und Länder beschlossen, die Exzellenzinitiative über das Jahr 2012 hinaus für weitere fünf Jahre mit einem Gesamtfördervolumen von 2,7 Mrd. € fortzusetzen.

Gute Erfahrungen mit der TU München

Infineon hat in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der TU München und der Qualität der Studierenden und Absolventen gemacht. Die Verbindung mit der TU München jetzt durch einen „Lehrstuhl für Leistungselektronische Systeme“ zu vertiefen, unterstreicht die Bedeutung der Leistungselektronik für die Entwicklung der Talente von morgen.

Neben der Stiftung von Infineon hat die TU München hat mit der Unterstützung der BayWa AG den Lehrstuhl Governance im internationalen Agribusiness eingerichtet. Das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DI.VSI) ermöglicht der TUM den Lehrstuhl für Cyber Trust. „Die Kooperationen zeugen vom Vertrauen in die TUM, Forschung und Ausbildung in diesen wichtigen Zukunftsfeldern zugunsten des gesellschaftlichen Fortschritts voranzubringen“, sagte TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann.

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