Anbieter zum Thema
Graduiertenschulen mit zielgerichtetem Lehrprogramm
Die TUM International Graduate School of Science and Engineering (IGSSE) will die Natur- und Ingenieurwissenschaften auf der Ebene der Graduierten- und Postgraduiertenausbildung miteinander vernetzen. Hierfür werden interdisziplinäre Forschungsprojekte aus „Science & Engineering“ durch Doktorandenstipendien und z.B. die Finanzierung von Auslandsaufenthalten und Fachtagungen unterstützt. Auch das begleitende Lehrprogramm der TU München ist auf dieses Ziel ausgerichtet.
So bietet die IGSSE Workshops und Vorlesungen, die Ingenieure mit den Fragestellungen der Naturwissenschaftler vertraut machen und umgekehrt. Gleichermaßen gehören ebenso Kurse zu überfachlichen Soft Skills zum Programm wie wissenschaftstheoretische Seminare und praktische Hilfe zum Erstellen von Publikationen und Forschungsanträgen.
Die internationale Ausrichtung des IGSSE-Programms ist dabei selbstverständlich. Dementsprechend richten sich alle Ausschreibungen von Stipendien und Postgraduiertenstellen an die internationale Wissenschaftsgemeinschaft. So sind die Dänische Technische Universität in Kopenhagen (DTU) und die Universität Stanford in IGSSE-Forschergruppen eingebunden. Des Weiteren ist jedes IGSSE-Mitglied dazu angehalten, mindestens drei Monate seiner Promotionszeit im Ausland zu verbringen, wofür die Graduate School auch finanzielle Unterstützung bereitstellt.
Mit den Erfahrungen der IGSSE hat die Technische Universität München im Frühjahr 2009 die TUM Graduate School gegründet. Diese bildet einen Rahmen für alle Promotionen an der TUM, sowohl in den Thematischen Graduiertenzentren als auch in den sukzessive entstehenden Fachlichen Graduiertenzentren. Die TUM Graduate School bietet den Doktorand(inn)en der TU München eine Vielfalt an Services und ergänzt die hervorragende wissenschaftliche Ausbildung um zusätzliche Angebote im Bereich Schlüsselqualifikationen und Internationalität.
Exzellenzcluster: international konkurrenzfähig
Exzellenzcluster, die durch die Exzellenzinitiative gefördert werden, sollen an deutschen Universitäten international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen etablieren und dabei die wissenschaftliche Vernetzung und Kooperation ermöglichen. Exzellenzcluster sind wichtiger Bestandteil der strategischen und thematischen Planung einer Hochschule, da sie das Profil der Universität schärfen und deshalb eine Prioritätensetzung verlangen. Die Technische Universität München ist insgesamt an fünf Exzellenzclustern beteiligt.
Nächste Seite:Zukunftskonzepte - unternehmerisch denkenden
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:31807090)