Forschungsprojekt

Ideen-Baukasten für die Elektromobilität

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Thermomanagement für Antrieb und Innenraum

Zudem nutzt der F12 eine effiziente Wärmepumpe, die das Thermomanagement für Antrieb und Innenraum übernimmt. Sie temperiert die Batterien situationsabhängig und speichert Wärme auch in den Akkus, um bei der nächsten Fahrt den Innenraum energiesparend aufzuheizen.

Frei programmierbares Kombiinstrument

Der Fahrer des F12 steuert die grundlegenden Funktionen des Antriebs – Parken, Rückwärtsfahren, Leerlauf und Vorwärtsfahren – mit Tasten auf der Konsole des Mitteltunnels. Alle weiteren Bedienschritte laufen über einen Tablet-Computer, der sich aus der Mittelkonsole herausnehmen lässt. Ein frei programmierbares Kombiinstrument stellt alle wichtigen Informationen hochauflösend dar.

Im Rahmen des Projekts entstanden 20 Diplom- und 50 Doktor-Arbeiten

„Unsere Initiative war schon zu Beginn das größte interdisziplinäre Forschungs­projekt für Elektroautos in Deutschland“, bilanziert Christian Allmann. „Alle Beteiligten haben darin an Kompetenz gewonnen und nach dem ‚open innovation’ Prinzip untereinander viel Qualifizierungsarbeit geleistet – auch zugunsten der Mitarbeiter in den Unternehmen und Hochschulen.“ Dies spiegelt sich auch in 20 Diplom- und 50 Doktor-Arbeiten wider, die aus dem Projekt entstanden sind.

Erste Nachfolgeprojekte haben bereits begonnen

Dank moderner Entwicklungswerkzeuge und neuartigem Wissensmanagement konnten sich die Projektpartner sehr flexibel vernetzen. Die Forscher dokumentierten jeden Aufbauschritt per Kamera und stellten ihre Erkenntnisse auf einem Server allen Kooperationspartnern in ganz Deutschland zur Verfügung. Diese Transparenz und enge Vernetzung machte e performance zu einem Forschungsprojekt, das einen starken Abstrahleffekt auf den Forschungs- und Industriestandort Deutschland hat.

Auch nach der Fertigstellung des F12 laufen die Partnerschaften weiter – erste Nachfolgeprojekte haben bereits begonnen, die sich auf spezielle Technikthemen wie das Thermomanagement konzentrieren. Einzelne Lösungen wie etwa die CFK-Einhausung für die Heckbatterie haben gute Aussichten, später in Serien gefertigt zu werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will auch in Zukunft die Entwicklung neuer Automobilkonzepte unterstützen, vor allem in den Forschungsbereichen Batterie und leistungsfähige Elektroniksysteme bis hin zum Gesamtenergiemanagement.

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