Batteriespeicher für die Energiewende

Hybrid-Steckverbinder für modulare Energiespeicher

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Der Steckverbinder als flexible Schnittstelle

Es ist daher sinnvoll, die Speichermodule nicht zu verkabeln, sondern mittels Steckverbindern (Bild 4) anzuschließen. Batteriespeichersysteme sind grundsätzlich so aufgebaut, dass sie aus einem oder mehreren Batteriemodulen bestehen. Jedes Batteriemodul enthält die Batteriezellen und ein Batterie-Management-System, das für die Überwachung der Zellparameter zuständig ist. Somit bildet ein Batteriemodul sowohl eine mechanische als auch elektrische Einheit.

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Budjugin: „Unsere Batteriemodule sind mit einem Stecksystem von Phoenix Contact ausgestattet, sodass beim Einführen der Module sowohl Kommunikations- als auch Leistungsanschlüsse automatisch kontaktiert werden.“

Über diese flexible Schnittstelle können Ströme bis zu 100 A bei mehreren 100 V Spannung fließen. Durch das Verbindungssystem wird das Kontaktieren der Batteriemodule nicht nur sicherer, sondern auch einfacher und schneller.

Den Hybrid-Steckverbinder, der diese speziellen Anforderungen erfüllt (Bild 5), hat Phoenix Contact in Kooperation mit Varta Storage entwickelt. Basis des Steckverbinders war die Produktfamilie Variocon – ein kompaktes Rechteck-Steckverbindersystem auf IP67-Basis, das sich für den Einsatz an Geräten, aber auch an Klemmenkästen und Schaltschränken im rauen Industrieumfeld eignet.

Fünf Kontakte für die Leistung und acht für die Signal

Bereits in der Konzeptionsphase des Energy Neighbor entschied man sich für ein modular aufgebautes Speichersystem. Bei der Entwicklung des Steckverbindersystems konnte man auf andere bereits erprobte Steckverbinder aus anderen Batteriespeicher-Projekten aufsetzen. Denn elektrische Energiespeicher gewinnen nicht nur zur Stabilisierung des Stromnetzes, sondern auch bei mobilen Werkzeugen und Maschinen sowie in der Elektromobilität zunehmend an Bedeutung.

Die für den Energy Neighbor entwickelte Variante verfügt über insgesamt 13 Kontakte; fünf Leistungs- und acht Signalkontakte. Die hohe Kontaktdichte stellt während des Steckvorgangs besondere Anforderungen an den Toleranzausgleich.

Hier kommt das spezielle Design des Batteriewechsel-Steckers zum Tragen: Die 13 Kontakte sind in einem schwimmend verbauten Kontakteinsatz mit zusätzlichen Führungszapfen angeordnet. Die Führungszapfen ragen über die Kontakte hinaus und sorgen dafür, dass das Steckerteil des Batteriemoduls während des Steckvorgangs korrekt ausgerichtet wird.

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